St. Pölten. ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner freute sich über ein "sensationelles, unglaubliches Ergebnis". "So wie es jetzt aussieht - und der Wahlabend ist noch jung - haben wir Unmögliches möglich gemacht."

Als Ziel habe Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vorgegeben, die stärkste Landespartei zu bleiben, ein Ergebnis um die 45 Prozent wäre bereits "sensationell" gewesen. Die Volkspartei habe ihre "Ziele mehr als übertroffen" und "Unglaubliches geleistet".

SPÖ-Landesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller sprach von einer "völlig anderen Ausgangssituation". Es sei eine Kraftanstrengung gewesen, Spitzenkandidat Franz Schnabl nach seinem Wechsel in die Politik im Vorjahr bekannt zu machen und Ziele zu definieren.

FPÖ-Landesparteisekretär Christian Hafenecker bezeichnete die laut ersten Hochrechnungen Verdoppelung von vier auf acht Landtagsmandate der Freiheitlichen als "sehr, sehr starkes Signal". Die Partei habe erst vor kurzem ein Regierungsprogramm auf Bundesebene präsentiert und sei in den vergangenen Tagen mit einer "beispiellosen Medienkampagne" konfrontiert gewesen. Da könne man glücklich über das Ergebnis sein.

Grüne erleichtert

Grünen-Landesgeschäftsführer Hikmet Arslan zeigte sich erleichtert: Bis zuletzt sei nicht sicher gewesen, wohin die Reise gehen werde. Es brauche eine Kontrollpartei im Landtag, betonte Arslan. Auf der anderen Seite gehe es um den Neustart der Grünen nach dem Aus im Nationalrat. Die Grünen hätten in Niederösterreich ein "sehr, sehr gutes Ergebnis" erreicht, meinte er mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen in anderen Bundesländern.

NEOS-Abg. Nikolaus Scherak freute sich, dass die Partei - nach ersten Hochrechnungen - beim ersten Antreten bei der niederösterreichischen Landtagswahl den Einzug in den Landtag geschafft hat. Das sei eine "beeindruckende Leistung für so eine junge Bewegung". Die NEOS seien jetzt mit dem Mandat ausgestattet, im Landtag für mehr Freiheit und mehr Kontrolle in Niederösterreich einzutreten, zeigte er sich zufrieden.