Spitzenkandidat Lambert Schönleitner wollte Ergebnis verdoppeln. - © apa/Grüne Steiermark/Bernhard Pekari
Spitzenkandidat Lambert Schönleitner wollte Ergebnis verdoppeln. - © apa/Grüne Steiermark/Bernhard Pekari

Graz. Ein zweistelliges Ergebnis haben sich die steirischen Grünen erhofft - das hat die Partei bei weitem nicht erreicht. Mit knapp sieben Prozent holten sie mehr Stimmen als bei der Landtagswahl 2010 mit 5,5 Prozent. "Wir haben uns ein hohes Ziel gesetzt und aus unserer Sicht ein gutes Ergebnis geschafft", kommentierte Wolfgang Raback, Landesgeschäftsführer der Grünen, die Zugewinne. In der Landesregierung werden die Grünen nicht vertreten sein. "Wir werden in den nächsten Jahren eine starke Oppositionspolitik machen", kündigte Raback an. Man habe die Stimmung im Land in den letzten Wochen natürlich mitbekommen, meinte Raback zum Wahlkampf, in der die FPÖ gegen die Asylpolitik von SPÖ und ÖVP wetterte: "Es hilft nichts, auf der Suche nach der Menschlichkeit den Kopf in den Sand zu stecken."

Bundesgeschäftsführer Stefan Wallner freut sich über das beste Ergebnis der Grünen bei steirischen Landtagswahlen. "Die Dynamik des Wahlkampfes war wenig auf Zukunftsthemen und mehr auf Unzufriedenheit ausgerichtet", so Wallner. Spitzenkandidat Lambert Schönleitner setzte sich für Investitionen in Bildung und "Bio" und einen sorgfältigen Umgang mit Steuergeld ein.