SPÖ-Bundesparteiobfrau Pamela Rendi-Wagner erteilt dem Wiener Landesparteichef Michael Ludwig keine Empfehlung, mit welcher der drei zur Verfügung stehenden Parteien er in Wien eine Koalition anstreben soll. Wo es thematische Schnittmengen gebe, solle es auch Gespräche geben, meinte sie in einer Pressekonferenz. Das schließe weder die NEOS, die Grünen noch die ÖVP aus, bekräftigte sie entsprechende Aussagen des Wiener Bürgermeisters.

Bei einer Koalition solle es niemals um persönliche Befindlichkeiten gehen, so Rendi-Wagner, die unmittelbar davor in der Pressekonferenz wegen des Bundesbudgets 2021 heftige Kritik am Wiener ÖVP-Chef und Finanzminister Gernot Blümel geübt hatte. Statt dessen müssten Themen im Vordergrund stehen, und die seien gesetzt: Arbeitslosigkeit und Sozialpolitik (inklusive leistbarem Wohnen) stünden da im Vordergrund, aber auch eine verlässliche Klima- und Bildungspolitik. Hier gehe es nun darum, die größten Schnittmengen zu finden. (apa)