Auf den früheren FPÖ-Landesparteichef Gerald Hauser, der auf Platz zwei der Landesliste kandidierte, entfielen 702 Stimmen. Er erreichte damit auf Landesebene mehr Stimmen als der Spitzenkandidat der Freiheitlichen in Tirol, Peter Wurm, der auf 511 kam. Für eine Vorreihung war das zwar weit zu wenig (fast das zehnfache wäre nötig gewesen), aber Hauser wird dennoch das eine blaue Landesmandat bekommen - weil Wurm das Wahlkreismandat annimmt.

  In seinem Regionalwahlkreis Innsbruck-Land räumte Wurm 5.070 Vorzugsstimmen ab und war damit im Ranking auf Platz drei zu finden. Vorzugsstimmenkaiser auf Regionalwahlkreis-Ebene wurde der ÖVP-Abg. Hermann Gahr, der in Innsbruck-Land auf 9.711 Stimmen kam. Hinter Gahr rangierte sein Nationalrats- und Parteikollege Josef Lettenbichler, an den im Wahlkreis Unterland 6.473 Bürger ihre Vorzugsstimme vergaben.

  Im Oberland schaffte die Tiroler ÖVP das Direktmandat, die dortige Kandidatin Elisabeth Pfurtscheller erreichte 4.692 Vorzugsstimmen. Sie verwies damit Grünen-Spitzenkandidat Willi im Wahlkreis-Ranking knapp auf den fünften Platz - Willi kam in Innsbruck-Stadt auf 4.679 Stimmen.