A wie Auszählung: Dauert noch länger als bei der Hofburg-Wahl, erst Donnerstagabend liegt das vollständige Ergebnis vor.

B wie Briefwähler: Könnten wieder den Ausschlag geben, wenn es z.B. zwischen SPÖ und FPÖ knapp ist.

C wie C: Keine einzige der 2.100 Gemeinden und keiner der 118 Bezirke Österreichs beginnt mit C, auch keiner der 39 für die Wahlen geschaffenen Regionalwahlkreise.

D wie Donnerstag nach der Wahl: Könnte erst die endgültige Entscheidungen bringen. Weil da erst zwischen 50.000 und 100.000 Wahlkarten ausgezählt werden.

E wie E-Learing - zur Schulung der Wahlbehörden-Mitglieder, damit der VfGH keinen Grund zur Aufhebung mehr findet, sollte die Wahl wieder angefochten werden.

F wie Falten: Darf man den Stimmzettel, auch zum Flieger, wenn man will - aber er muss leserlich bleiben und ins Wahlkuvert hineinpassen.

G wie Geheim: Ist die Wahl - das heißt, dass gegen den Willen des Wählers nicht bekannt werden darf, wie er abstimmt. Deshalb wird z.B. auch die Briefwahl in den Bezirken ausgezählt und nicht in den Gemeinden. Selbst erzählen oder seinen Stimmzettel posten darf der Wähler aber.

H wie Höchstgericht: Dort, konkret beim Verfassungsgerichtshof, landen Anfechtungen der Wahl. 2016 hat der VfGH nach einem FPÖ-Antrag die komplette Neuaustragung der Bundespräsidenten-Stichwahl angeordnet.

I wie Innenministerium: Das zuständige Ressort für die Organisation und Abwicklung der Wahl - mit eigener Wahlabteilung und der dort angesiedelten Bundeswahlbehörde.

J wie Jause: Gibt es in manchen Gemeinden für die Wahlbeisitzer, anstelle der 12,50 Euro Verpflegungsvergütung, die laut Gesetz zustehen.

K wie Kreuzerl: "Kreuzerl sticht Vorzugsstimme" ist die Devise beim Wählen. Gehört der Vorzugsstimmen-Kandidat nicht der gewählten Partei an, zählt die Stimme für die Partei.

L wie Lasche: Gibt es keine mehr am Briefwahlkuvert - weil bei Kuverts mit Lasche im Vorjahr die Verklebung aufging und deshalb die Stichwahl-Wiederholung verschoben werden musste.