Die ersten Wahllokale etwa in Mariazell, Kapfenberg, Deutschlandsberg, Übelbach und Friedberg haben bereits wieder geschlossen. Am längsten kann in der Steiermark in Graz mit Wahlschluss 16.00 Uhr gewählt werden.

Salzburg wählte bei traumhaftem Herbstwetter

Bei traumhaftem Herbstwetter durften die Menschen am Sonntag im Bundesland Salzburg von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Wie schon bei der Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl im Dezember des Vorjahres waren auch heute untertags keine offiziellen Informationen zur Wahlbeteiligung zu erhalten.

Das erste Wahllokal, das heute im Bundesland seine Pforten öffnete, war der Festsaal der Pongauer Gemeinde Werfenweng, dort war die Stimmabgabe bereits ab 6.00 Uhr möglich. Um 6.45 Uhr folgten die Gemeinden Dorfgastein (Pongau) und Niedernsill (Pinzgau). Ab 7.00 Uhr lief dann im größten Teil Salzburgs die Wahl. Aber bereits um 10.00 Uhr war die Möglichkeit zur Stimmabgabe in den ersten Wahllokalen wieder vorbei, und zwar in den Seniorenheimen Hallein und St. Johann. Und während in einigen kleineren Landgemeinden die Wahllokale mit dem Zwölf-Uhr-Schlag ebenfalls schlossen, begann im Altenwohnheim Eugendorf im Flachgau die Nationalratswahl 2017 erst um 12.30 Uhr.

In den Nachmittagsstunden werden nach und nach weitere Wahllokale schließen. In den größeren Orten und Städten - darunter auch die Landeshauptstadt - ist um 16.00 Uhr Schluss. Nur in einer einzigen Gemeinde im Bundesland, in Großgmain (Flachgau), können die Bürger ihre Stimme noch bis 17.00 Uhr abgeben. Bürgermeister Sebastian Schönbuchner (ÖVP) begründete dies damit, dass bei vergangenen Wahlen immer wieder Wähler kurz nach 16.00 Uhr und damit zu spät gekommen seien.

Sonnenschein und reger Zulauf zu Wahllokalen in Kärnten

Bei strahlend schönem Herbstwetter ist der Zulauf zu den Kärntner Wahllokalen am Sonntag bis Mittag durchaus als rege zu bezeichnen gewesen. In mehreren Wahllokalen hieß es, dass viel, mancherorts gar, dass "sehr viel" los sei, vereinzelt schätzten Wahlhelfer aber auch, dass die Beteiligung ähnlich wie bei der Nationalratswahl 2013 ausfallen könnte.

Bei den Wahlkarten hatte es gegenüber dem vorigen Urnengang einen massiven Zuwachs gegeben. 440.207 Kärntner sind heuer wahlberechtigt, etwas weniger als 2013. 50.636 von ihnen hatten sich im Vorfeld eine Wahlkarte besorgt, bei der vorigen Nationalratswahl waren es noch weniger als 40.000 gewesen. Auch darin sahen manche Beobachter einen Hinweis darauf, dass die Wahlbeteiligung am Sonntag höher ausfallen könnte als 2013. Andere wiederum sahen die Zunahme ausschließlich dem Trend zu Wahlkarten geschuldet, diese seien eben bequemer.