• vom 17.10.2017, 07:22 Uhr

Nationalratswahl

Update: 17.10.2017, 14:13 Uhr

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"Im Sinne Österreichs handeln"




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Von WZ Online, APA

  • Bundespräsident startet heute Nachmittag mit Gesprächen mit den Spitzenvertretern aller Parteien.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen wird heute das Kabinett Kern bitten, die Geschäfte weiter zu führen, bis es eine neue Regierung gibt. - © APAweb//BUNDESHEER. PETER LECHNER

Bundespräsident Alexander Van der Bellen wird heute das Kabinett Kern bitten, die Geschäfte weiter zu führen, bis es eine neue Regierung gibt. © APAweb//BUNDESHEER. PETER LECHNER

Wien. Zwei Tage nach der Wahl hat die Regierung am Dienstagvormittag ihren Rücktritt beschlossen. Nach der kurzen Ministerratssitzung marschierten die Minister mit Kanzler Christian Kern an der Spitze über den Ballhausplatz zu Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Dieser ersuchte das Kabinett Kern darum, die Regierungsgeschäfte bis zum Feststehen der neuen Regierung weiter zu führen, Auch bedankte er sich bei allen, die von ihrem Wahlrecht gebraucht haben und sieht es als gutes Zeichen, dass die Wahlbeteiligng gestiegen ist.

Ferner sagte der Bundespräsident, dass er die Regioerungsverhandlungen nun in Gang bringen werde, und beginnend mit heute Nachmittag mit den Spitzenvertretern aller Fraktionen und Parteien die Gespräche starten. Sollte sich am Wahlergebnis nichts mehr ändern, werde er den Stimmentärksten mit der Regierungsbildung beauftragen. Ferner betonte er, dass bei aller Unterschiedlichkeit bei den Anschauuungen es das gemeinsame Ziel aller Parteien sein müsse, im Sinne Österreichs zu handeln. Er als Bundespräsident werde darauf achten, dass die gesamten Interessen immer über der Parteitaktik stehe. Inhaltliche Ziele und personelle Vorschläge werde er sehr genau prüfen.

Denn ÖVP und FPÖ werden heute auch zu Gremiensitzungen zusammentreffen. VP-Chef Sebastian Kurz hat zwar Gespräche mit allen Parteien angekündigt. Eine Koalition mit den Freiheitlichen gilt jedoch als am wahrscheinlichsten. Beide Parteien haben aber eine weitere Option mit der SPÖ zur Hand.





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Dokument erstellt am 2017-10-17 07:23:17
Letzte Änderung am 2017-10-17 14:13:06



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