Moskau. Russische Prominente und Abgeordnete, die sich als "Internationale Akademie der geistlichen Einheit der Welt" organisieren, haben Wladimir Putin für den Friedensnobelpreis nominiert. Als Begründung nannte der Leiter der Akademie, Georgij Trapesnikow, Putins Einsatz für friedliche Lösungen in Konflikten wie der Syrien-Krise.

"Das ist unsere Initiative. Das Jahr geht zu Ende und Wladimir Putin ist ohne Zweifel der Mann des Jahres 2013", sagte Beslan Kobachija, Koordinator der ominösen Bewegung gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti. Der russische Präsident verdiene den Friedensnobelpreis mehr als Barack Obama, betonte Duma-Abgeordnete und Popsänger Jossif Kobson. Er erwarte aber, dass Putin sich "aus Bescheidenheit" nicht zur Nominierung äußern werde.

Das Nobelkomittee hat die Nominierung von Putin für den Friedensnobelpreis bisher weder bestätigt noch dementiert. Laut Angaben des Kreml sei der Vorschlag nicht mit der Administration des Präsidenten abgestimmt worden. Die Inititative kommt allerdings zu spät, da die Einreichfrist für den Nobelpreis im Februar endet. Die  Nominierung wurde allerdings erst am 16. September eingereicht.