Washington. Kuba ist nach Angaben de Weltgesundheitsorganisation (WHO) das erste Land der Welt, in dem es keine Übertragungen von HI-Viren und Syphilus-Bakterien von Müttern auf Kinder mehr gibt. "Der Stopp der Übertragung eines Virus ist einer der größten Schritte im Gesundheitsbereich", hieß es von WHO-Chefin Margaret Chan.

Die Entwicklung in Kuba sei "ein bedeutender Sieg" im Kampf gegen HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten und ein "wichtiger Schritt hin zu einer Generation ohne Aids". Laut WHO werden weltweit jedes Jahr etwa 1,4 Millionen HIV-positive Mütter schwanger. Die meisten von ihnen leben in Entwicklungsländern, vor allem in Afrika.


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2013: 240.000 Kinder mit HIV

Ohne eine Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten liegt das Risiko, Kinder während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder beim Stillen zu infizieren, bei 15 bis 45 Prozent. Bei einer Behandlung sinkt es auf weniger als ein Prozent. Im Jahr 2009 kamen weltweit noch etwa 400.000 Kinder mit HIV zur Welt, im Jahr 2013 nur noch rund 240.000.