Unter den 300 Insassen der in Dubai verunglückten Passagiermaschine der Fluglinie Emirates befanden sich keine Österreicher, hieß es vonseiten des Außenministeriums gegenüber der APA. Die aus Indien kommende Maschine hat auf dem Flughafen Dubai am Mittwoch eine Bruchlandung hingelegt.

Alle 300 Passagiere und Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit gebracht worden, teilte das Presseamt der Regierung von Dubai mit. Laut der Fluggesellschaft waren unter den Passagieren unter anderem: 226 Fluggäste Inder, 24 aus Großbritannien, elf aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, sechs US-Amerikaner und ein Schweizer. Nach ersten Erkenntnissen konnten alle Passagiere unverletzt aus der Boeing gebracht werden, bevor die Maschine auf dem Flughafen ausbrannte.

Allerdings wirbelt die Bruchlandung den Flugplan der Airline auch für deutsche Passagiere durcheinander. Es werde im Emirates-Flugnetz über acht Stunden lang zu Verzögerungen kommen, teilte die Fluglinie aus den Vereinigten Arabischen Emiraten am Mittwoch mit. Zudem seien einige Verbindungen annulliert worden, darunter aber keine von und nach Deutschland. Auf den Flügen von den vier Startflughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg nach Dubai komme es jedoch zu Verspätungen von sechs Stunden.

Der Unfall ereignete sich gegen Mittag. Eine Emirates-Boeing 777 mit 282 Passagieren und 18 Crew-Mitgliedern aus Indien ging nach einer Notlandung in Flammen auf.

Emirates äußerte sich noch nicht zu den Gründen für den Crash. Nach einem Bericht des Flugsicherheitsportals "Aviation Herald" haben die Piloten offenbar die Landung abgebrochen, das Fahrwerk eingefahren und versucht, durchzustarten. Das Maschine habe aber nicht an Höhe gewonnen und sei auf die Rollbahn gestürzt.