Freetown. Nach der Hochwasser-Katastrophe im westafrikanischen Sierra Leone ist die Zahl der Toten auf mehr als 500 angestiegen. 810 Menschen wurden am Donnerstag noch vermisst, wie Regierungssprecher Abdulai Bayratay mitteilte.

Die Katastrophe ereignete sich in der Nacht zum 14. August in der Umgebung der Hauptstadt Freetown. Dreitägige schwere Regenfälle verursachten Überschwemmungen und einen gigantischen Erdrutsch.

Die Zahl der geborgenen Toten stieg in den vergangenen Tagen immer weiter an. Vor einer Woche hatte sie bei 400 gelegen. Zum damaligen Zeitpunkt war von 600 Vermissten die Rede. Unter den geborgenen Toten sind mehr als 150 Kinder. Bei den Überschwemmungen wurden 350 Häuser und Hütten weggeschwemmt. In vielen Fällen steht die genaue Zahl der Bewohner nicht fest.