San Juan. Mindestens 32 Menschen sind durch den Hurrikan "Maria" in der Karibik ums Leben gekommen. Allein auf Puerto Rico seien 15 Menschen gestorben, berichtete die Lokalzeitung "El Nuevo Dia" am Donnerstagabend (Ortszeit). Viele von ihnen seien in der komplett überfluteten Region Toa Baja ertrunken. Mehr als 4000 Menschen hätten aus dem betroffenen Gebiet gerettet werden können.

"Maria" hat eine Spur der Verwüstung in der Karibik gezogen. Neben dem US-Territorium Puerto Rico, das US-Präsident Donald Trump als "völlig zerstört" bezeichnete, traf der Wirbelsturm die Inseln Dominica und Guadeloupe besonders hart. Auf Haiti sind nach offiziellen Angaben mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.

Derzeit befindet sich der Hurrikan wieder über dem offenen Meer und gewinnt an Kraft. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 205 Stundenkilometern nimmt er Kurs auf die Turks- und Caicosinseln und den Südosten der Bahamas.

Insgesamt kamen damit in der Karibik mindestens 21 Menschen durch den Wirbelsturm ums Leben, davon 15 auf der kleinen Insel Dominica.

Vor "Maria" hatte "Irma" in der Karibik schwere Zerstörungen angerichtet, mindestens 40 Menschen starben. Anschließend wütete der Hurrikan im US-Bundesstaat Florida.