Jakarta/Palu. Mehr als eine Woche nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Indonesien wurden in der am schwersten getroffenen Küstenstadt Palu noch rund 5.000 Menschen vermisst. Wie ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde am Sonntag mitteilte, stammten die Vermissten aus den beiden weitgehend zerstörten Stadtvierteln Petobo und Balaroa.

Auf der Insel Sulawesi hatten am Freitag vergangener Woche ein schweres Erdbeben und ein Tsunami verheerende Zerstörungen angerichtet. Bisher wurden mehr als 1.760 Leichen geborgen.