Nairobi. Bei einem Luftangriff in Somalia hat das US-Militär nach eigenen Angaben 52 Extremisten getötet. Der Luftschlag sei eine Reaktion auf eine Attacke auf das somalische Militär durch die Extremistenmiliz Al-Schabaab gewesen, teilte das Afrika-Kommando der US-Streitkräfte mit. Seit dem Sturz des Diktators Mohammed Siad Barre Anfang der 1990er Jahre kommt es in Somalia immer wieder zu Gewalt und Gesetzlosigkeit. Al-Schabaab bekämpft die vom Westen unterstützte Regierung, die von Friedenstruppen der Afrikanischen Union geschützt wird. Im November wurden bei einem Selbstmordanschlag der Al-Schabaab auf ein Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu 39 Menschen getötet.

Am Dienstag waren bei einem Anschlag auf einen Hotel- und Bürokomplex in der kenianischen Hauptstadt Nairobi mindestens 21 Menschen getötet worden. Zu dem Angriff bekannte sich die Al-Schabaab-Miliz aus dem angrenzenden Somalia.