Botschaft erlaubt worden. Öcalan habe das Gebäude auf eigenen Wunsch am Montag verlassen.

Ecevit sagte in Ankara, etwa zehn hohe Mitarbeiter des türkischen Geheimdienstes MIT und Generalstabsoffiziere seien über die Pläne zur Ergreifung Öcalans informiert gewesen. Er sei zuletzt in

mehreren Ländern auf verschiedenen Kontinenten verfolgt worden. Öcalan werde vor Gericht gestellt, "um vor der unabhängigen türkischen Justiz Rechenschaft abzulegen".

Der italienische Rechtsvertreter der türkischen Regierung in Rom, Augusto Sinagra, hat am Dienstag ausgeschlossen, daß Öcalan in der Türkei zum Tode verurteilt wird. "Sie werden ihm zehn Jahre Haft

geben und basta", sagte Sinagra nach der Bekanntgabe der Festnahme Öcalans.