Nach Facebook und Microsoft gibt nun auch Apple Einblick in die Datenüberwachung der US-Regierung. Zwischen 4000 und 5000 Anfragen von Behörden seien in den vergangenen sechs Monaten eingegangen, teilte Apple am Montag mit. Etwa die doppelte Zahl von Konten oder Geräten sei betroffen gewesen. Facebook hatte von bis zu 10.000 Anfragen im gleichen Zeitraum von Jänner bis Mai berichtet. Microsoft sprach von etwa 31.000 Kundenkonten, bei denen um Informationen ersucht worden war.

Die Behörden hätten Kundeninformationen im Zusammenhang mit Straftaten wie Raub- oder Vermisstenfällen sowie "nationalen Sicherheitsfragen" erfragt. US-Sicherheitsbehörden greifen im Rahmen des "Prism"-Programms zur Terrorabwehr weltweit direkt auf Millionen Nutzerdaten von neun Internet-Konzernen zu. Die US-Regierung hatte das Programm verteidigt.