Dar es Salaam. (da) "Hoffnung" und "Wandel", jene Schlagwörter, die Barack Obama zum Präsidenten der USA machten, werden bei seiner Reise in Afrika ganz kleingeschrieben. Aufholen gegenüber China heißt die Devise auch bei der letzten Station der achttägigen Tour, Tansania. Das südostafrikanische Land verhandelt derzeit mit China um den Bau eines neuen Hafens, bereits vor drei Monaten besuchte der chinesische Präsident Tansania. Obama steht also unter Zugzwang. Dementsprechend lockt er mit einer sieben Milliarden Dollar schweren Energieinitiative. Heute, Dienstag, besucht Obama in Tansania ein Kraftwerks-Vorzeigeprojekt.

Zudem schlägt der Präsident während seines Besuchs die Schaffung einer Freihandelszone in Ostafrika vor. Das "Trade Africa" genannte Vorhaben soll rund 130 Millionen Menschen erreichen. Tansania ist reich an Erdgas und Goldvorkommen. Weitere Details sind noch nicht bekannt.

Im Gegensatz zu vielen afrikanischen Staaten ist Tansania politisch stabil, erste wirtschaftliche Erfolge stellen sich auch ein.