Moskau/Kiew. Sowohl die NATO als auch Russland führen derzeit Militärmanöver durch. Die NATO begann mit Gefechtsübungen im Schwarzen Meer, bei dem es nach Angaben eines Sprechers um den Schutz vor Luft- und U-Boot-Angriffen geht. Die Manöver der US-geführten Schiffe wird mit Alliierten Bulgarien, Rumänien und der Türkei durchgeführt. An der Übung nimmt auch ein Marinetanker aus Deutschland teil. Der Einsatz solle eine Botschaft der Beruhigung an die Verbündeten in der Region senden, sagte ein Sprecher des westlichen Militärbündnisses. Der stellvertretende russische Verteidigungsminister Anatoli Antonow warf den NATO-Staaten dagegen vor, die Situation im Südosten der Ukraine als Vorwand zu nutzen, um sich näher an Russlands Grenzen heranzubewegen.

Vor einem NATO-Manöver im Schwarzen Meer sind dort auch russische Schiffe und Flugzeuge gesichtet worden. Diese hätten allerdings "alle internationalen Regeln" eingehalten, betonte US-Konteradmiral Brad Williamson am Sonntag nach einem Bericht der bulgarischen Nachrichtenagentur BTA. "Sie verfolgen ihre Pläne, wir unsere", sagte Williamson.


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Das russische Manöver findet nach Regierungsangaben vor allem im Süden Russlands sowie im Nordkaukasus statt. Aber auch die Krim sowie Militärstützpunkte in Armenien und Georgien würden einbezogen.