Brasilia/Washington. Brasilien will zwölf Millionen Hektar zerstörten Amazonaswaldes bis zum Jahr 2030 neu aufforsten. Das entspricht 120.000 Quadratkilometern oder in etwa der Fläche Griechenlands. Präsidentin Dilma Rousseff (67) kündigte die Maßnahme während eines Treffens mit US-Präsident Barack Obama (53) in Washington an, wie das Weiße Haus am Dienstag mitteilte.

Illegale Abholzung stoppen

Neue Regelungen sollen zudem helfen, die illegale Abholzung zu stoppen. Brasilien ist das Land mit dem größten zusammenhängenden Regenwaldgebiet.

Nach jahrzehntelangem Raubbau umfassen die verbliebenen Tropenwälder am Amazonas, in Afrika und Asien noch eine Fläche, die größer ist als die der USA. Wird die Abholzung nicht gestoppt, werden bis 2050 nach jüngsten Vorhersagen des Club of Rome voraussichtlich Waldgebiete von der doppelten Größe Spaniens verschwinden. Der Club of Rome ist ein Zusammenschluss verschiedener Experten aus mehr als 30 Ländern.