• vom 07.01.2019, 21:01 Uhr

Weltchronik


Sea Eye

Migranten auf Sea Watch verweigern Nahrung




  • Artikel
  • Kommentare (1)
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • EU-Kommission bemüht sich um Lösung.

Rom. Während die EU-Kommission weiter nach einer Lösung für die Migranten, die vor zwei Wochen von den Schiffen der deutschen NGOs Sea-Eye und Sea Watch aufgenommen wurden, sucht, haben einige Personen an Bord begonnen, die Aufnahme von Nahrungsmitteln zu verweigern. Das berichtete die NGO Sea Watch per Twitter. "An Bord der Sea Watch gibt es Personen, die sich weigern, Nahrungsmittel einzunehmen. Wir bangen um ihren psychischen Zustand und um ihre Gesundheit. Wir können nicht glauben, dass dies wenige Seemeilen von der europäischen Küste geschieht", so die NGO.

Aus der EU-Kommission hieß es unterdessen, dass man um eine rasche Lösung bemüht sei. Der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert bekräftigte am Montag, dass Berlin zur Aufnahme der Menschen bereit sei, allerdings im Rahmen einer "breiten europäischen Verteillösung".


Die "Sea Watch 3" hatte am 22. Dezember 32 Flüchtlinge in internationalen Gewässern im Mittelmeer gerettet, darunter drei kleine Kinder und vier Frauen. Ein Schiff der deutschen Flüchtlingshilfsorganisation Sea-Eye hatte einige Tage später 17 weitere Flüchtlinge gerettet. Italien bekräftigte zuletzt seine Absicht, keine Anlandung in seinen Häfen zuzulassen. Das Land sei aber bereit, 15 der 49 Migranten im Rahmen einer europäischen Umverteilung aufzunehmen, verlautete es am Montag in Rom.




Schlagwörter

Sea Eye, Migranten

1 Leserkommentar




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2019-01-07 17:56:20


Werbung




Werbung