• vom 16.11.2013, 16:48 Uhr

Weltchronik

Update: 16.11.2013, 17:00 Uhr

Kalaschnikow

Ein zweites Museum für Herrn Kalaschnikow




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  • Russland
  • Der Held der sozialistischen Arbeit lebt von seiner Pension.

(dpa / ja) Michail Timofejewitsch Kalaschnikow (94), der Entwickler des gleichnamigen russischen Sturmgewehrs, erhält in seinem sibirischen Geburtsort Kurja ein Museum. In der Kleinstadt rund 3.000 Kilometer östlich von Moskau sind 2.500 Exponate über das Leben des schon zu Sowjetzeiten hochdekorierten Generalleutnants zu sehen.

Seit 2004 gibt es allerdings bereits ein Kalaschnikow-Museum in Ischewsk in Udmurtien, wo der Erfinder bis heute lebt. 1947 reichte Kalaschnikow sein Design ein, daher stammt auch der Name AK-47 für awtomat kalaschnikowa obrasza. Im Jahr darauf wurden im 1300 Kilometer östlich von Moskau liegenden Ischewsk die ersten 1500 Stück der Waffe hergestellt. 1949 wurde es in der Roten Armee eingeführt und zehn Jahre später durch die verbesserte Version AKM ersetzt.


Der Erfinder wurde systemunabhängig mit zahlreichen Auszeichnungen überhäuft, unter anderem ist der Held der sozialistischen Arbeit und Held der Russischen Föderation.

Das AK-47 mit dem gekrümmten Magazin wird bis heute weltweit genutzt. Die Waffe wurde bisher 80 bis 100 Millionen Mal gebaut.

Kalaschnikow lebt hauptsächlich von einer kleinen Pension, Tantiemen aus dem Verkauf von Taschenmesser und Uhren unter seinem Namen fließen eher spärlich.




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Dokument erstellt am 2013-11-16 16:50:53
Letzte Änderung am 2013-11-16 17:00:39


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