• vom 14.04.2015, 17:36 Uhr

Weltchronik

Update: 13.10.2015, 15:58 Uhr

Japan

Dämpfer für Japans Walfänger




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Von WZ Online (ja)

  • IWC vergibt keine Abschussquote für die Antarktis.

Was an der Jagd auf Wale, deren Fleisch auf japanischen Märkten landet, wissenschaftlich ist, fragen sich Viele schon lange. Nun hat auch die Internationale Walfangkommission (IWC) Zweifel am Programm für den "wissenschaftlichen Walfang" in der Antarktis geäußert und dafür keine weitere Genehmigung erteilt.

Das Gremium hatte Japan jahrzehntelang freie Hand gelassen, seit vergangenem Jahr ist es jedoch an ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag gebunden, in dem den Walfängern die Wissenschaftlichkeit abgesprochen wird. Diese bestand vor allem im Vermessen der getöteten Tiere.


Wie die Nachrichtenagentur Jiji Press berichtet will Japans Vertreter bei der IWC nicht aufgeben. Er kündigte eine überarbeitete Fassung des Ansuchens für das Jahresende an.

Das per Gerichtsbescheid gekippte Programm JARPA II hatte die Tötung von 850 Walen pro Jahr im eigentlich als Schutzzone festlegelten Südpolarmeer erlaubt. Das nun eingereichte NEWREP-A (New Scientific Whale Research Program in the Antarctic Ocean) sollte die Jagd auf 333 Minks jährlich bis 2017 absichern.

Patrick Ramage vom International Fund for Animal Welfare (IFAW) forderte die japanischen Wissenschaftler auf, im 21. Jahrhundert anzukommen, in dem Forschung durch die Beobachtung und nicht das Töten von Tieren betrieben werde.




Schlagwörter

Japan, Walfang, Wale, IWC, IFAW, Artenschutz

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Dokument erstellt am 2015-04-14 17:50:09
Letzte Änderung am 2015-10-13 15:58:38



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