• vom 14.02.2018, 09:48 Uhr

Weltchronik

Update: 14.02.2018, 10:44 Uhr

USA

Trumps Anwalt bezahlte Pornodarstellerin




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Von WZ Online, APA, AFP, dpa

  • Trumps Anwalt bestätigt eine Schweigegeld-Zahlung an Trumps vermeintliche Affäre Stephanie Clifford.

Di eAffäre mit Stephanie Clifford alias "Stormy Daniels" könnte für Trump ein übles Nachspiel haben.

Di eAffäre mit Stephanie Clifford alias "Stormy Daniels" könnte für Trump ein übles Nachspiel haben.© APAweb / AP Photo, Matt Sayles Di eAffäre mit Stephanie Clifford alias "Stormy Daniels" könnte für Trump ein übles Nachspiel haben.© APAweb / AP Photo, Matt Sayles

Washington. US-Präsident Donald Trump soll 2006, ausgerechnet als seine Gattin Melania Trump schwanger war, eine Affäre mit der Pornodarstellerin Stephanie Clifford alias "Stormy Daniels" gehabt haben. Wie das "Wall Street Journal" Mitte Jänner berichtete, soll Trump Clifford außerdem Schweigegeld bezahlt haben. Damit die Öffentlichkeit nichts vom Ehebruch erfährt, sollen einen Monat vor der Präsidentschaftswahl 2016 130.000 Dollar (104.661,46 Euro) geflossen sein. Trumps Anwalt Donald Cohen bestätigt nun die Zahlung.

In einer Mitteilung an die Zeitung "New York Times" erklärte er am Dienstag, dass ihm die Zahlung an Clifford nicht erstattet worden sei. Warum er das Geld zahlte, teilte er der Zeitung zufolge nicht mit. Auch weitere Fragen, etwa ob Trump von Cohens Überweisung gewusst habe, ließ Cohen laut "New York Times" unbeantwortet. Die Zahlung sei legal und keine Wahlkampfspende gewesen.

Widersprüchliche Aussagen

Trump ließ den Bericht des "Wall Street Journal"  Mitte Jänner über seine Anwälte dementieren, auch Clifford wies die Anschuldigungen zurück. Es handle sich um "alte, recycelte Geschichten, die vor der Wahl veröffentlicht und entschieden dementiert worden waren", hieß es aus dem Weißen Haus damals.

2011 klangen Cliffords Schilderungen jedoch noch anders. Das Magazin "In Touch" veröffentlichte vergangenen Monat ein 2011 geführtes Interview mit Clifford. Darin lässt sie sich ausführlich über die sexuelle Beziehung mit Trump aus. Sie sollen sich 2006 am Rande eines Golfturniers sehr nah gekommen sein - zu dem Zeitpunkt war der Immobilienmilliardär bereits ein Jahr mit seiner Frau Melania verheiratet.

Die Affäre könnte für Trump ein übles Nachspiel haben. Bei seiner eher konservativen Stammwählerschaft könnte sie ihm Sympathiepunkte kosten.





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USA, Stephanie Clifford

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Dokument erstellt am 2018-02-14 09:57:19
Letzte ńnderung am 2018-02-14 10:44:50



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