• vom 16.05.2018, 15:46 Uhr

Weltchronik

Update: 17.05.2018, 08:53 Uhr

Himalaya

22 Mal auf dem Mount Everest




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Von WZ Online / APA

  • Nepalesischer Sherpa schlägt westliche Bergsteiger um viele Längen.

Kami Rita (48) vor der  Boudhanath Stupa in Kathmandu. - © Prakash Mathema AFP / picturedesk.com

Kami Rita (48) vor der  Boudhanath Stupa in Kathmandu. © Prakash Mathema AFP / picturedesk.com

Zwei nepalesische Sherpas haben am Mittwoch die von ihnen selbst aufgestellten Rekorde für die meisten Bezwingungen des Mount Everest gebrochen. Der Bergführer Kami Rita Sherpa erreichte die Spitze des 8848 Meter hohen Berges zum 22. Mal. Die Supermarktverkäuferin Lhakpa Sherpa bestieg den Everest zum neunten Mal, berichtete ihr Bruder.

 Die beiden Sportler bestiegen den Gipfel am Mittwoch von gegenüberliegenden Seiten: Während Kami Rita die wesentlich häufiger genutzte Süd-Route von der nepalesischen Seite aus nutzte, wählte Lhakpa Sherpa den Weg über die nördliche Route von Tibet aus.

Eine Sherpa aus den USA

Kami Rita gelangte zum ersten Mal 1994 als Mitglied einer kommerziellen Expedition auf den Gipfel des höchsten Berges der Welt. Der 48-Jährige arbeitet seit mehr als 20 Jahren als professioneller Bergführer.

Am 29. Mai 1953 standen Tenzing Norgay und Edmund Hillary als erste Menschen auf dem Gipfel des Mount Everest.

Am 29. Mai 1953 standen Tenzing Norgay und Edmund Hillary als erste Menschen auf dem Gipfel des Mount Everest.© Jamling Tenzing Norgay - CC 3.0 Am 29. Mai 1953 standen Tenzing Norgay und Edmund Hillary als erste Menschen auf dem Gipfel des Mount Everest.© Jamling Tenzing Norgay - CC 3.0

Die 44 Jahre alte Lhakpa Sherpa ist die Tochter eines Yak-Hüters und arbeitete zunächst als Trägerin und Küchenhelferin bei Bergsteigerexpeditionen, bevor sie selbst mit dem Bergsteigen begann. Vor 16 Jahren zog sie in den US-Bundesstaat Connecticut, wo sie in einem Supermarkt arbeitet. Doch immer wieder zieht es sie zum Mount Everest. "Ich mache weiter, um andere nepalesische Frauen zum Bergsteigen zu ermutigen", sagte sie in einem Interview.

Derzeit halten sich hunderte Bergsteiger in den Lagern am Fuße des Mount Everest auf, um das schmale Zeitfenster günstiger Wetterbedigungen im Mai für einen Gipfelsturm zu nutzen.




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Dokument erstellt am 2018-05-16 15:48:58
Letzte Änderung am 2018-05-17 08:53:20