Kolumbien

Rechtsgerichteter Kandidat Duque gewinnt Präsidentenwahl

  • Unzufriedenheit mit Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen begünstigte Wahlsieg.

Bogota. Der konservative Kandidat Ivan Duque hat die Präsidentenwahl in Kolumbien gewonnen. Er kam in der Stichwahl am Sonntag auf 53,95 Prozent der Stimmen, wie das Wahlamt nach der Auszählung fast aller Stimmen mitteilte. Sein Konkurrent Gustavo Petro von der linken Bewegung Colombia Humana erhielt demnach 41,83 Prozent... weiter




Afghanistan

Taliban wollen Waffenstillstand nicht verlängern

  • Das Friedensangebot von Präsident Ghani wurde von den Radikalislamisten abgelehnt.

Kabul. Die radikalislamischen Taliban wollen ihre dreitägige Feuerpause in Afghanistan nicht verlängern. Der Sprecher der Gruppe, Sabihullah Mujahid, sagte der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag: "Wir planen keine Verlängerung des Waffenstillstandes. Er endet heute." Damit lehnen die Taliban auch ein Friedensangebot von Präsident Ashraf Ghani ab... weiter




HDP-Chef und Präsidentschaftskandidat Selahattin Demirtas sitzt mittlerweile schon seit eineinhalb Jahren im Gefängnis. Ziya Pir rechnet dennoch damit, dass seine Partei bei den Wahlen am 24. Juni über die Zehn-Prozent-Hürde kommt. - © afpInterview

Türkei-Wahlen

"Es geht ums Überleben der AKP"11

  • 2015 übersiedelte der Duisburger Unternehmer Ziya Pir in die Türkei, um sich politisch zu engagieren.

"Wiener Zeitung": Herr Pir, der Präsidentschaftskandidat Ihrer Partei, Selahattin Demirtas, sitzt seit eineinhalb Jahren in Untersuchungshaft. Wie geht es ihm? Ziya Pir: Soweit wir hören, ganz gut. Er hat gerade wieder öffentlichen Wahlkampf gemacht, indem er mit seiner Frau telefoniert und dabei gleichzeitig zu den Wählern gesprochen hat... weiter




Unbewaffnete Taliban-Kämpfer besuchten auch die Hauptstadt Kabul.  - © APAweb / Reuters, Mohammad Ismail

Afghanistan

Ein Selfie mit den Taliban6

  • Die Waffenruhe mit den Radikalislamisten wurde von der afghanischen Regierung verlängert.

Kabul. Präsident Ashraf Ghani macht den ersten Schritt: Die afghanische Regierung verlängert ihren Waffenstillstand mit den radikalislamischen Taliban. Er forderte die Taliban auf, die ihrerseits geltende Waffenruhe ebenfalls zu verlängern. Ghani gab in einer TV-Ansprache auch eine Amnestie für die Taliban bekannt... weiter




Kundgebung für Favorit Duque in einem Außenbezirk Bogotas. - © ap/Vergara

Kolumbien

Wahl zwischen Extremen1

  • Rechter Ziehsohn Iván Duque tritt gegen linken Ex-Rebellen Gustavo Petro an: Kolumbien ist tief gespalten.

Bogota. (dpa) Nach mehr als 50 Jahren Bürgerkrieg haben die Farc-Rebellen die Waffen niedergelegt und wagen die ersten Schritte als Zivilisten. Für viele Kolumbianer sind die Guerilleros zu unbehelligt davongekommen. Ihre Wut könnte die Präsidentenwahl entscheiden. Kolumbien steht am Scheideweg. Am Sonntag findet die Stichwahl um das Präsidentenamt... weiter




Die gesamte Studie A Broken Social Elevator? kann man online nachlesen. - © OECD

OECD-Studie

Armut wird vererbt14

  • In Österreich dauert es fünf Generationen, um von unten zur Mitte der Gesellschaft zu gelangen.

Kinder armer Eltern haben wenig Chancen, als Erwachsene ein durchschnittliches Einkommen zu beziehen. Das geht aus einer eben veröffentlichten Studie der OECD hervor. In Österreich kann der soziale Aufstieg fünf Generationen dauern, in Deutschland sind es sechs Generationen oder 180 Jahre. Konkret bedeutet dies, dass jedes dritte Kind... weiter




Paul Manafort stehen mehrere Prozesse bevor. - © afp/Getty/Wilson

USA

Trumps Wahlkampf-Chef muss hinter Gitter3

Washington. Der US-Lobbyist Paul Manafort, der frühere Chef des Wahlkampfteams von US-Präsident Donald Trump, muss ins Gefängnis. Eine Bundesrichterin in Washington entschied am Freitag, dass der 69-Jährige bis zu seinen bevorstehenden Prozessen wegen mutmaßlicher Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Bankenbetrugs hinter Gitter muss... weiter




Erdogan ist ein guter Redner, kann aber viele trotzdem nicht überzeugen. - © reuters/Umit Bektas

Türkei-Wahlen

Vor dem Wendepunkt4

  • Der türkische Präsident Erdogan will am 24. Juni wiedergewählt werden - und seine Macht ausbauen. Die Opposition steht auch in den Startlöchern, allen voran CHP-Kandidat Ince und MHP-Chefin Aksener.

Ankara/Wien. Nächstes Wochenende finden in der Türkei Wahlen von historischer Dimension statt. Denn am 24. Juni geht es um nichts weniger als den Wechsel vom parlamentarischen zum Präsidialsystem - wohl mit Recep Tayyip Erdogan an der Spitze. Bei den vorgezogenen Wahlen handelt es sich eigentlich um zwei Wahlen: Zum einen können die 60 Millionen... weiter




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