Offensichtlich unterkühlt war die Stimmung beim ersten Treffen von Lawrow und Kneissl. - © afp

Syrien-Konflikt

Lawrow wehrt Wiens Avancen ab7

  • Der russische Außenminister sieht keine Rolle für Österreich in den Syrien-Verhandlungen.

Moskau. Die Stimmung bei der gemeinsamen Pressekonferenz des russischen Außenministers Sergej Lawrow und Außenministerin Karin Kneissl war ein wenig unterkühlt. Ob es daran gelegen ist, dass Kneissl im Pressegespräch und wohl auch in der Delegationsrunde davor mehrfach die "Solidarität" Österreichs mit Großbritannien in der Giftaffäre um den... weiter




Pawel Durow ist dem Kreml seit Jahren ein Dorn im Auge. - © ap

Pawel Durow

Der Mann, der mit dem Kreml Katz und Maus spielt

  • Der Internet-Milliardär Pawel Durow weigert sich trotzig, den russischen Behörden Zugang zu seinem Messaging-Dienst Telegram zu gewähren.

Moskau. Dass er weiß, wie man Geld macht, hat Pawel Durow schon eindrücklich bewiesen. Mit gerade einmal 22 Jahren gründet der damals frischgebackene Absolvent der Universität St. Petersburg 2006 das soziale Netzwerk V-Kontakte, das abgesehen von ein paar Verbesserungen nicht viel mehr ist als eine simple Facebook-Kopie... weiter




Korea-Krise

Nordkorea will angeblich abrüsten

  • Laut Südkoreas Präsident Moon Jae-in möchte Pjöngjang auf Atomwaffen verzichten.

Seoul. Nordkorea strebt nach den Worten des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in eine komplett atomwaffenfreie koreanische Halbinsel an. Es stelle dafür auch keine Bedingungen wie beispielsweise den Abzug der US-Soldaten, sagte Moon am Donnerstag. Alles, worauf Nordkorea Wert legte, sei "ein Ende der feindseligen Politik gegen Nordkorea... weiter




Außenministerin Kneissl wirbt für Wien. - © afp/Elvis Barukcic

Moskau

Wien als Drehscheibe der Diplomatie im Syrien-Konflikt?2

  • Gleichklang an der Staatsspitze beim Versuch, Wien als Austragungsort von Syrien-Verhandlungen ins Spiel zu bringen.

Moskau. Bundespräsident Alexander van der Bellen, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Außenministerin Karin Kneissl üben sich dieser Tage im rhetorischen Gleichklang im Versuch, eine neue Runde von Syrien-Gesprächen in Wien anzustoßen. Van der Bellen besucht dieser Tage Jordanien und der Bundespräsident sagte dort, dass man in Jordanien hoffe... weiter




Syrien

Assad nimmt weitere Rebellengebiete ins Visier2

  • Russland wirft Rebellen Behinderung der Giftgas-Inspektoren vor.

Damaskus. Nach ihrem Sieg über die Rebellen in Ost-Ghouta nimmt die syrische Regierung die verbliebenen Widerstandsbastionen ins Visier. Aus der etwas weiter östlich gelegenen Enklave Dumayr zogen die Kämpfer der Salafistengruppe Jaish al-Islam ab. Das staatliche Fernsehen zeigte am Donnerstag, wie sie mit Familienangehörigen in Bussen davonfuhren... weiter




Indiens Premier Narendra Modi erklärte, freier Handel beruhe auf Personenfreizügigkeit. Diese goutiert Theresa May nicht. - © reu/Lipinski

Commonwealth

Nostalgische Utopien1

  • Kurz greift die Hoffnung der Brexit-Befürworter, der Commonwealth könnte eine handelspolitische Alternative zur EU sein.

London. Die Queen beließ es nicht bei diplomatischen Artigkeiten. Nach der feierlichen Begrüßung der 53 Staats- und Regierungschefs des Commonwealth "bei mir zuhause" (im Buckingham-Palast) kam sie am Donnerstag schnell zum springenden Punkt. Was das Commonwealth brauche, erklärte das langjährige Oberhaupt des Verbandes... weiter




Ahmad Mansour führt durch das "Kriegsmuseum" der Hisbollah im südlibanesischen Mleeta. - © ramsauer

Libanon

Die Zeichen stehen auf Krieg9

  • In einem Monat soll im Libanon gewählt werden. Doch ein Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel steht bevor.

Beirut. Ahmad Mansours Lebenstraum wäre es gewesen, nach Europa auszuwandern. "Schottland", sagt er, "hätte mir am besten gefallen." Doch mit 48 Jahren, nach einer Karriere als Verkäufer in einer Filiale eines italienischen Modelabels in den Emiraten, sei es an der Zeit, wie er meint, sich langsam mit dem anzufreunden... weiter




Der Einsatz von Chemiewaffen, wie er in Douma erfolgt sein soll, könnte trotz der Intervention von USA, Frankriech und Großbritannien für Assad noch immer möglich sein. - © APAweb/AFP, Stringer

Krieg in Syrien

Chemiewaffen-Einsatz weiter möglich5

  • Die nötigen Chemikalien lagern laut US-Kreisen weit verstreut und versteckt.

Washington. Die jüngsten westlichen Luftangriffe in Syrien haben nach Einschätzung von US-Regierungskreisen nur begrenzte Auswirkungen auf die Fähigkeit von Präsident Bashar al-Assad gehabt, Chemiewaffen einzusetzen. Dies gehe aus der Auswertung der Raketenangriffe der USA, Großbritanniens und Frankreichs hervor... weiter




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