• vom 07.11.2018, 11:13 Uhr

Weltpolitik

Update: 07.11.2018, 11:29 Uhr

Midterms

Die Ergebnisse in Kürze




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Von WZ Online, red, APA

  • Die Zwischenwahlen in den USA sind geschlagen. Hier finden Sie die wichtigsten Ergebnisse.

Das Kapitol, der Sitz des US-Kongresses. - © APAweb / afp, Brendan Smialowski

Das Kapitol, der Sitz des US-Kongresses. © APAweb / afp, Brendan Smialowski

Das Repräsentantenhaus

- Die Demokraten erobern die Mehrheit im Repräsentantenhaus zurück. Seit 2010 war es in fester Hand der Republikaner.

- Das Ergebnis entspricht in etwa den Umfragen. Wie viele Sitze es für die Demokraten genau werden, ist noch nicht sicher. Es dürften jedoch 227 von insgesamt 435 sein. Den Republikanern fallen also 208 Sitze zu, bisher hatten sie 236 Sitze inne.

- Mit den Demokratinnen Rashida Tlaib (Michigan) und Ilhan Omar (Minnesota) ziehen erstmals zwei Muslima ins Repräsentantenhaus ein.

- Mit Sharice Davids (Kansas) zieht erstmals in der US-Geschichte eine Ureinwohnerin und mit der 29-jährigen Alexandria Ocasio-Cortez (New York) die jüngste Abgeordnete aller Zeiten in die Kammer ein. Beide sind Mitglied der Demokraten.

- Im neuen Repräsentantenhaus werden erstmals über 100 Frauen vertreten sein.

Der Senat

- Die Republikaner konnten ihre Führung im Senat ausbauen. Die Niederlage der Demokraten war abzusehen, weil sie 26 der 35 zur Wahl stehenden Sitze verteidigen mussten.

- 51 Sitze für die Republikaner im Senat sind von US-Medien bereits bestätigt, ein weiterer Sieg in Florida steht so gut wie fest und in Arizona deutet er sich an. In Mississippi kommt es am 27. November zu einer Stichwahl. Mit einem Sieg hier käme die Partei Donald Trumps auf 54 der 100 Sitze im Senat. Zuvor hatten die Republikaner lediglich einen Überhang von zwei Stimmen gehabt.

- Im erzkonservativen Texas schaffte es der demokratische Hoffnungsträger Beto O'Rourke um Haaresbreite nicht, den Amtsinhaber und früheren Präsidentschaftsbewerber Ted Cruz aus dem Amt zu hieven. Sein Rückstand fiel aber knapper aus als erwartet.

- Die Republikaner konnten vier Sitze erobern, die bisher von Demokraten besetzt waren: Missouri (Josh Hawley), North Dakota (Kevin Cramer), Indiana (Mike Braun) und Florida (wo der bisherige Gouverneur Rick Scott knapp aber doch Amtsinhaber Bill Nelson besiegte).

- Bisher konnten die Demokraten nur in Nevada (Jacky Rosen) den Republikanern einen Sitz abnehmen.

- Mit Mitt Romney (Utah) zieht ein ehemaliger Präsidentschaftskandidat und Gegner Obamas ins Oberhaus ein.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-11-07 11:15:50
Letzte Änderung am 2018-11-07 11:29:55


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