• vom 11.12.2018, 07:29 Uhr

Weltpolitik


Russland

Merkel fordert die Freilassung ukrainischer Matrosen




  • Artikel
  • Kommentare (2)
  • Lesenswert (1)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online / APA

  • Am G20-Gipfel ist ein Gespräch geplant.

Vor einem deutsch-französischen Vermittlungsversuch im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hat die deutsche Kanzlerin Angela Merkel vom russischen Präsidenten Wladimir Putin telefonisch die Freilassung ukrainischer Seeleute gefordert.

Die russische Küstenwache hatte vor gut zwei Wochen drei ukrainischen Schiffen die Passage durch die Straße von Kertsch verweigert, die Schiffe festgesetzt und 24 Besatzungsmitglieder verhaftet. Die Meerenge vor der von Russland vereinnahmten Halbinsel Krim verbindet das Schwarze mit dem Asowschen Meer und wird von Moskau als alleiniges russisches Hoheitsgebiet angesehen. Der Zwischenfall hat erhebliche Spannungen zwischen Moskau und Kiew ausgelöst.

Merkel habe im Gespräch mit Putin unterstrichen, dass Vorkehrungen erforderlich seien, um eine reibungslose Schiffspassage zu gewährleisten, so der Regierungssprecher Steffen Seibert. Am Dienstag treffen sich die außenpolitischen Berater der Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Russlands und der Ukraine in Berlin. Merkel hatte den Vermittlungsversuch nach ihrem Treffen mit Putin beim G-20-Gipfel in Buenos Aires angekündigt.





2 Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2018-12-10 22:42:32
Letzte Änderung am 2018-12-10 22:44:21



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Putin verstehen
  2. Erste Hilfsgüter erreichen Venezuela
  3. Europäisch-arabische Premiere
  4. Opfer fordern konkrete Ergebnisse
  5. Konzerte als Auftakt von Kräftemessen
  6. Die Kirche ringt mit sich
  7. Trump nominiert neue UN-Botschafterin

Werbung




Werbung