• vom 29.08.2018, 07:34 Uhr

Weltpolitik

Update: 29.08.2018, 07:41 Uhr

Angriff

Google und Twitter sollten besser vorsichtig sein




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Von WZ Online, APA, Reuters

  • US-Präsident Donald Trump hat den großen Internet-Konzernen unfaire Praktiken und China das Hacken der Clinton-Mails vorgeworfen.

"Ich glaube, Google und Twitter und Facebook bewegen sich auf sehr besorgniserregendem Boden und sie müssen vorsichtig sein. Es ist nicht fair gegenüber großen Teilen der Bevölkerung", sagte Trump

"Ich glaube, Google und Twitter und Facebook bewegen sich auf sehr besorgniserregendem Boden und sie müssen vorsichtig sein. Es ist nicht fair gegenüber großen Teilen der Bevölkerung", sagte Trump© APAweb/REUTERS, Leah Millis "Ich glaube, Google und Twitter und Facebook bewegen sich auf sehr besorgniserregendem Boden und sie müssen vorsichtig sein. Es ist nicht fair gegenüber großen Teilen der Bevölkerung", sagte Trump© APAweb/REUTERS, Leah Millis

Washington. US-Präsident Donald Trump hat den großen Internet-Konzernen Google, Facebook und Twitter unfaire Praktiken vorgeworfen und sie gewarnt, künftig vorsichtiger vorzugehen. "Ich glaube, was Google und was andere tun, wenn man sieht, was bei Twitter und Facebook vor sich geht, sie sollten besser vorsichtig sein, denn das kannst du mit den Menschen nicht machen", sagte Trump im Weißen Haus.

"Ich glaube, Google und Twitter und Facebook bewegen sich auf sehr besorgniserregendem Boden und sie müssen vorsichtig sein. Es ist nicht fair gegenüber großen Teilen der Bevölkerung", sagte Trump, ohne seine Vorwürfe zu konkretisieren.

Falschnachrichten und unfaire Praktiken

Kurz zuvor hatte er Google vorgeworfen, Internetsuchen zu seinem Nachteil zu manipulieren. Die Google-Ergebnisse für "Trump News" zeigten nur die Berichte der "Fake News"-Medien, twitterte er am Dienstag auf seinem sozialen Lieblingsnetzwerk. "Anders formuliert haben sie diese für mich und andere so manipuliert, dass fast alle Geschichten und Nachrichten schlecht sind." Die republikanischen, konservativen und "fairen" Medien seien ausgesperrt. "Das ist eine sehr ernste Situation - wird angegangen", twitterte er. Google erklärte daraufhin, die Suchergebnisse würden "nicht benutzt, um eine politische Agenda voranzutreiben".

"China hat die E-Mails von Clinton gehackt"Chinesische Hacker sind nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl 2016 in das E-Mail-Konto seiner Gegenkandidatin Hillary Clinton eingedrungen. Trump beruft sich dabei offenbar auf einen Bericht des rechtspopulistischen US-Blogs "Daily Caller", dieser seinerseits auf eine anonyme Quelle aus Geheimdienstkreisen. Der Blog gilt nicht als seriöse Nachrichtenquelle.

Trump hatte wiederholt im Wahlkampf erklärt, dass die Hackerangriffe gegen Clinton und die Demokraten auch von China und nicht von Russland ausgegangen sein könnten. Er legte jedoch niemals ernsthafte Beweise vor.

In seinem jüngsten Tweet forderte er das FBI und das Justizministerium auf, nun Schritte zu unternehmen. Andernfalls würden beide Organisationen ihre Glaubwürdigkeit verlieren.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-08-29 07:39:32
Letzte Änderung am 2018-08-29 07:41:41


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