• vom 07.09.2018, 11:56 Uhr

Weltpolitik

Update: 07.09.2018, 11:59 Uhr

Angriff

Vor den Gesprächen kamen die Bomben




  • Artikel
  • Kommentare (1)
  • Lesenswert (3)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, Reuters

  • Syrische Regierungsgegner melden Luftangriffe auf Idlib.

Im Süden der Region im Nordwesten Syriens seien mehrere Angriffe erfolgt, nachdem es in der Nacht ruhig geblieben sei, teilte die Syrische Beobachtungsgruppe für Menschenrechte am Freitag mit. - © APAweb/AFP, Anas Al-Dyab

Im Süden der Region im Nordwesten Syriens seien mehrere Angriffe erfolgt, nachdem es in der Nacht ruhig geblieben sei, teilte die Syrische Beobachtungsgruppe für Menschenrechte am Freitag mit. © APAweb/AFP, Anas Al-Dyab

Berlin. Unmittelbar vor Beginn einer Syrien-Konferenz in Teheran sind nach Angaben einer oppositionellen Gruppierung die Luftangriffe auf die Rebellen-Provinz Idlib fortgesetzt worden. Im Süden der Region im Nordwesten Syriens seien mehrere Angriffe erfolgt, nachdem es in der Nacht ruhig geblieben sei, teilte die Syrische Beobachtungsgruppe für Menschenrechte am Freitag mit. Auch in den Tagen zuvor kam es nach Angaben von Regierungsgegnern in der Provinz zu Luftangriffen.

In Teheran trafen derweil die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, ein. Zusammen mit ihrem iranischen Kollegen Hassan Ruhani wollen sie das weitere Vorgehen in Idlib beraten. Er hoffe, dass man sich auf eine gemeinsame Linie einigen könne, wurde der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani von der russischen Nachrichtenagentur RIA zitiert.

Die Provinz Idlib ist die letzte zusammenhängende Region, die von vorwiegend islamistischen Rebellengruppen gehalten wird. Assad hat Truppen an der Front im Nordwesten nahe Idlib zusammengezogen, wo zahlreiche Zivilisten, aber auch viele aus anderen Landesteilen geflohene und vertriebene Rebellen ausharren. Russland und der Iran unterstützen Assad und haben erklärt, die syrische Regierung habe jedes Recht die Aufständischen zu vertreiben. Die Türkei unterstützt hingegen einen Teil der Rebellen und befürchtet einen neue Flüchtlingswelle aus dem Nachbarland.





Schlagwörter

Angriff, Idlib, Diplomatie

1 Leserkommentar




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-09-07 11:57:10
Letzte Änderung am 2018-09-07 11:59:06


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Die Herbergen in Tijuana sind voll
  2. CIA: Mordauftrag kam von Kronzprinz Salman
  3. Trump wirft Beraterin raus
  4. Papst Franziskus verurteilt "reiche Prasser"
  5. Lebenslang für zwei Greise
  6. Islam als Motivationsnarrativ
  7. Bulgarien kündigt Ausstieg aus UNO-Migrationspakt an

Werbung




Werbung