• vom 30.12.2018, 18:21 Uhr

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Silvester

Feiern auf der "Straße des Glücks"




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  • Neben Musik und Feuerwerk wartet der Silvesterpfad heuer mit Wahrsagen und Kartenlegen auf.

Feuerwerke gehören weltweit zum Ritual des Jahreswechsels. - © Andrés Aguiluz Rios - CC

Feuerwerke gehören weltweit zum Ritual des Jahreswechsels. © Andrés Aguiluz Rios - CC

Wien. Der traditionelle Wiener Silvesterpfad lädt zur großen Party zum Jahreswechsel. Neben Musik und Unterhaltung bei freiem Eintritt können sich Besucher auf Klassiker wie das Mitternachtsfeuerwerk und das kollektive Walzertanzen freuen. Erstmals gibt es heuer eine "Straße des Glücks". Der Startschuss fällt um 14 Uhr.

14 Standorte werden bespielt - zwölf davon in der Innenstadt. Hinzu kommen die "Außenstellen" Pratervorplatz und Seestadt Aspern. Entlang der Parcours kann man sich bei rund 70 Gastro-Ständen versorgen. Die Stadt Wien setzt als Veranstalter auf die bewährte Kombination aus Live- und Konservenmusik. In der Löwelstraße gibt es etwa House- und Soulbeats, Am Hof R&B und Funk und Am Neuen Markt Partyhits. Wer mit seinem Nachwuchs unterwegs ist, kann bei der "okidoki"-Show auf der Freyung vorbeischauen. Bis 18 Uhr begrüßen dort u. a. Robert Steiner und Ratte Rolf Rüdiger die jungen Besucher. Kinderprogramm wird außerdem in der Seestadt Aspern geboten.

Wahrsager in der Teinfaltstraße

Was 2019 bringt, lässt sich eventuell auf der neuen "Straße des Glücks" herausfinden. Sechs Hütten entlang der Teinfaltstraße laden zu Kartenlegern, Wahrsagern oder zu einem Blick in die Sterne ein. Will man das neue Jahr beschwingt begehen, kann man sich bei den Darbietungen der Wiener Tanzschulen am Stephansplatz ein paar Schritte abschauen und bei anschließender Live-Tanzmusik selbst sein Können unter Beweis stellen.

Zu den Highlights zählt das Feuerwerk um Mitternacht. Gezündet wird es am Rathausplatz. Am Pratervorplatz, wo ab 20 Uhr gefeiert wird, wird 2019 ebenfalls mit Raketen begrüßt, wobei das farbenfrohe Spektakel synchron zu einer Musikuntermalung abläuft.

Freunde der klassischen Musik kommen am Herbert-Karajan-Platz auf ihre Kosten. Dort wird ab 19 Uhr die "Fledermaus" in der Inszenierung von Otto Schenk live aus der Staatsoper via LED-Screen übertragen. Die Ausstrahlung des Neujahrskonzerts folgt dann tags darauf ab 11 Uhr am Rathausplatz. Wer sich zu dieser Uhrzeit noch auskurieren muss, hat ab 14 Uhr noch eine zweite Chance.

Pyrotechnik verboten

Im Bereich des Silvesterpfades ist laut Polizei bereits das Mitführen von pyrotechnischen Gegenständen untersagt. Außerdem werde es im Veranstaltungsgebiet Videoüberwachung geben, hieß es am Freitag. Verschiedene Rammschutzmaßnahmen seien im Veranstaltungsbereich getroffen worden. Zu Silvester wird ab 20 Uhr eine Sperre der Ringstraße zwischen Operngasse und Grillparzerstraße errichtet, die zumindest bis 1.30 Uhr am Neujahrstag aufrecht bleibt.

1258-18-Wien

© M. Hirsch 1258-18-Wien© M. Hirsch

"Im Durchschnitt geben die Wiener 47 Euro pro Person für Silvesterfeierlichkeiten aus", rechnete Rainer Trefelik, Spartenobmann in der Wiener Wirtschaftskammer, am Freitag vor. Der Handel rechnet in der Bundeshauptstadt mit einem Umsatz von 60 Millionen Euro.

Neben Sekt, Champagner und Delikatessen schenkt die Hälfte der Wiener auch kleine Glücksbringer. Außerdem werden 14 Tonnen Blei vergossen. Und neben 250.000 walzenden Paaren wollen 31 Prozent der Hauptstädter "bewusst auf das Läuten der Pummerin warten", weiß die Wirtschaftskammer.

Neben dem Handel dürfte sich auch das Hotelgewerbe über Silvester freuen. Denn die Stadt sei zu 96 Prozent ausgebucht, wird Michaela Reitterer, Chefin der Hoteliervereinigung, in einem Bericht auf wien.orf.at zitiert.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2018-12-28 16:38:07
Letzte Änderung am 2018-12-28 18:42:30




Veranstaltungstipp

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