• vom 19.06.2015, 09:57 Uhr

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Update: 29.06.2015, 08:32 Uhr

Leerstand

Ausschreibung für städtische Leerstandsagentur startet




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Von WZOnline/red

  • Bewerbungen für Serviceeinrichtung "Kreative Räume" bis Ende Juli 2015 möglich.

Wien. Seit heute, Feitag, läuft die Ausschreibung für das Projekt "Kreative Räume", mit dem eine "städtische Serviceeinrichtung zur Leerstandaktivierung" entwickelt werden soll, wie es in einer Aussendung heißt. Die Agentur wird Informationen, Beratung und Hilfestellung zum Thema Leerstandsnutzung anbieten sowie Raumsuchende und Raumanbieter zusammenbringen.

Gesucht werden Unternehmen, Vereine, Konsortien oder Einzelpersonen, die mit der Kultur-, Kreativ- und Immobilienbranche vernetzt sind und über Wienkenntnisse sowie Erfahrungen im Bereich Zwischen- und Nachnutzung verfügen. Die Ausschreibung läuft bis 28. Juli 2015. Ende des Jahres soll der Auftragnehmer feststehen, damit die Serviceagentur Anfang 2016 wie geplant ihre operative Tätigkeit aufnehmen kann.

In enger Abstimmung mit der Stadt soll Vorhandenes besser abgestimmt und die städtischen Initiativen und Projekte mit den Akteuren in der Szene und in den Bezirken vernetzt werden. Um eine gesamtstädtische Perspektive zu gewährleisten, ist das Projekt ressortübergreifend angelegt und wird von den Geschäftsgruppen Finanzen und Wirtschaft (vertreten durch die Wirtschaftsagentur Wien), Stadtentwicklung und Verkehr sowie Kultur und Wissenschaft zu gleichen Teilen finanziert.

In der ersten Stufe erstellt eine Jury, bestehend aus Vertretern der finanzierenden Geschäftsgruppen, eine Shortlist aus allen Bewerbern. Zu den wichtigsten Auswahlkriterien zählen dabei bisherige Erfahrungen auf dem Gebiet der Leerstandsnutzung. Danach erfolgt eine zweite Ausschreibungsrunde, in der die ausgewählten Kandidaten detaillierte Konzepte und Umsetzungspläne vorlegen müssen. Der Siegervorschlag wird mit der Umsetzung des Projekts "Kreative Räume" beauftragt. Die Agentur selbst wird Anfang 2016 ihre operative Tätigkeit für die nächsten drei Jahre aufnehmen. Nach einer Evaluierung besteht eine Verlängerungsoption auf weitere drei Jahre.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2015-06-18 17:03:48
Letzte Änderung am 2015-06-29 08:32:45



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