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Update: 13.04.2018, 08:15 Uhr

Wissenschaft

Spätabends im Museum




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  • Die Lange Nacht der Forschung lädt heute, Freitag, von 17 bis 23 Uhr, bei freiem Eintritt zu 2600 Stationen.

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Wien. Heute, Freitag, ist es soweit: Im Rahmen der achten Langen Nacht der Forschung präsentieren Akteure aus Wissenschaft und Forschung in allen neun Bundesländern aktuellste Ergebnisse - von Schulprojekten bis zur Spitzenforschung.

Bei freiem Eintritt können Besucher jeden Alters Leistungen aus Wissenschaft, Forschung und Entwicklung erkunden, verständlich erklärt in Form interaktiver Präsentationen, Workshops, Vorträge, Führungen und Mitmachstationen. Seit Monaten bereiten rund 10.000 Forschende österreichweit 2600 Stationen vor.

In Wien können heute, von 17 bis 23 Uhr, zahlreiche Veranstaltungsorte angepeilt werden. Die genauen Orte ist auf der Homepage der Langen Nacht der Forschung verzeichnet bzw. liegt auf den jeweiligen Ausstellungsorten auf. Darunter fallen etwa die Österreichische Computer Gesellschaft in der Wollzeile im 1. Bezirk, das Österreichische Filmmuseum in der Augustinerstraße ebenfalls im 1. Bezirk, das Architekturzentrum im Museumsquartier, die Boku in der Muthgasse in Döbling, das Bundesamt für Wasserwirtschaft im 22. Bezirk, der FH Campus Wien in der Favoitenstraße, das Kunsthistorisches Museum, das MAK am Stubenring, das Planetarium im Prater, die Universität Wien, die Urania Sternwarte, das Wien Museum am Karlsplatz, das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien am Rabensteig in der Inneren Stadt oder das Zoom Kindermuseum im Museumsquartier.

Die Themen reichen von Bildung mit innovativen Lernkonzepten und Schulprojekten wie ‚Gesund durch den Schulalltag‘ über nachhaltige Produktion in der Land- und Forstwirtschaft, sozialwissenschaftliche Fragen zu Migration oder Mindestsicherung und wirtschaftswissenschaftlichen Phänomenen wie Sharing Economy oder ‚Virtuelle Geldbörse‘ bis zu umweltfreundlicher Energieversorgung und nachhaltigem Bauen, etwa am Beispiel des Leitprojekts ‚Science Tower‘ in Graz oder dem Smart-City Projekt ‚Siemens Seestadt Aspern Smart City Research‘ in Wien.

Live-Übertragung einer Herz-OP

134 Stationen kommen aus den Geisteswissenschaften, 171 Beiträge gibt es zu Kunst, Kultur und Medien. In beiden Feldern zeigen neben den Unis auch Museen ihre Forschungsarbeiten. Das Thema Gesundheit umfasst 316 Stationen: von Altersforschung über Virtual Reality in der Medizin bis zur Live-Übertragung einer Herz-OP in Innsbruck und Wien.

Die Naturwissenschaften bieten 514 Stationen, darunter einen Blick ins Universum sowie Modelle der Biodiversität oder zukunftsträchtige Gebäude-Softskills. Technische Wissenschaften bilden mit 845 Stationen den Schwerpunkt und befassen sich mit Cyber Security, Aspekten der digitalen Fabrik oder Schulprojekten wie ‚ReVision - Die Taschenlampe für sehbeeinträchtigte Menschen‘.

In der Innenstadt wird Am Hof der autonome Bus zu sehen sein, der ab Herbst auf einer Pilotstrecke zur U2-Station Seestadt unterwegs sein wird.

Bei der Langen Nacht werden Forschungsleistungen nicht nur präsentiert, sondern auch ausgezeichnet: beim ‚Falling Walls Lab Austria‘ treten ab 18 Uhr junge Talente an. Sie versuchen in drei Minuten eine hochkarätige Jury von ihren Ideen zu überzeugen.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-04-12 16:42:29
Letzte Änderung am 2018-04-13 08:15:53



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