• vom 11.04.2018, 13:07 Uhr

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Update: 18.04.2018, 10:25 Uhr

35. Wien-Marathon

Mega-Laufevent bringt auch wieder Straßensperren




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Von WZ Online, APA

  • Am 22. April findet der 35. Wiener Marathon statt.

Die Marathonstrecke

Die Marathonstrecke© APAweb/APA Die Marathonstrecke© APAweb/APA

Wien. Dass sich am 22. April in Wien wieder tausende Menschen laufend fortbewegen werden, bedeutet einen großen Organisationsbedarf - und Einschränkungen für andere Mobilitätsvarianten. Beim Vienna City Marathon werden erneut Straßen und Öffi-Routen vorübergehend gesperrt. Die Planungen sind längst voll im Gange, wie die Verantwortlichen am Mittwoch versicherten. Das betrifft auch das kommende Jahr.

Am Marathon-Wochenende - Bewerbe gibt es auch bereits am 21. April - kann Wien wieder mit einem 42 Kilometer langen Eventgelände aufwarten. Die Route hat sich heuer nicht verändert: Der Start erfolgt auf der Wagramer Staße bei der UNO-City, auch der Prater, die Wienzeile (bis zum Schloss Schönbrunn), die Mariahilfer Straße oder der Ring sind wieder mit dabei. Der Zieleinlauf wird erneut vor dem Burgtheater erfolgen.

Umfassende Verkehrsmaßnahmen

"Ein Kinderspiel ist es nicht", verwies VCM-Organisationsleiter Gerhard Wehr auf den gewaltigen Abstimmungsbedarf. Gemeinsam mit den Vertretern der Polizei, der Wiener Linien, des Magistrats und des ÖAMTC präsentierte er die Details zu den jeweiligen Verkehrsmaßnahmen, die seit dem Sommer 2017 geplant werden. Wobei nicht immer genau absehbar ist, wie lange manche Bereiche gesperrt sind bzw. Umleitungen eingerichtet werden müssen. So kann es zum Beispiel nötig sein, die Strecke länger für Läufer frei zu halten als vorgesehen.

Die Sperren entlang der Strecke

Die Sperren entlang der Strecke© ÖAMTC Die Sperren entlang der Strecke© ÖAMTC

Inzwischen gibt es kaum mehr Autofahrer, die Unverständnis über die Behinderungen äußern, wurde betont. Wichtige Routen, also zum Beispiel jene zum Flughafen, sollen jedenfalls freigehalten werden. Für die Öffis bedeutet der Marathon nicht nur, dass manche Linien kurzfristig eingestellt werden müssen. Zubringer wie die U1 fahren sogar deutlich öfter - um die 40.000 Teilnehmer rechtzeitig zum Start zu bringen.

Insgesamt sind rund 300 verschiedene "Verkehrsmaßnahmen" zu berücksichtigen. Im Einsatz sind unter anderem 400 Polizisten. Die Wiener Linien werden an den Haltestellen bereits im Vorfeld rund 600 Info-Tafeln affichieren.

U-Bahn-Baustelle soll 2019 nicht stören

Nachgedacht wird übrigens auch schon über 2019. Denn kommendes Jahr werden die Athleten mit einer U-Bahn-Baustelle in der Mariahilfer Straße konfrontiert sein - die aber nicht stören soll: Laut dem Wiener Baustellenkoordinator Peter Lenz wird der Lauf daran vorbeigeführt. Die Breite sei an dieser Stelle ausreichend, eine Streckenänderung nicht nötig, hieß es.

Heuer werden zum 35. Vienna City Marathon wieder rund 40.000 Teilnehmer erwartet. Der wohl prominenteste: Weltrekordhalter Dennis Kimetto. Der Kenianer hält mit 2:02:57 Stunden die Weltbestmarke, erzielt 2014 in Berlin. Verletzungsbedingt befindet sich Kimetto derzeit aber nicht in Topform. Die Veranstalter in Wien hoffen, dass er zumindest den aus dem Jahr 2014 stammenden Streckenrekord (2:05:41 Minuten) in Gefahr bringt.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-04-18 10:08:59
Letzte Änderung am 2018-04-18 10:25:11



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