Wien

Mit der Tramway ins Vergnügen3

  • Was heute selbstverständlich ist, war früher Grund zum Feiern. Die ersten Öffis fuhren zu Unterhaltungsstätten.

Wien. "Für viele Wiener diente die Tram früher nicht als Beförderungsmittel in die Arbeit, sondern zum Vergnügen am Wochenende", erklärt der Historiker und Zauberkünstler Robert Kaldy-Karo, "denn Arbeitsstelle und Wohnung lagen meist nebeneinander oder übereinander, auf jeden Fall in Gehweite. Deshalb fuhren die ersten öffentlichen Verkehrsmittel... weiter




Essverbot

Wer keine Urbanität mag, soll aufs Land ziehen1178

Alkoholtrinken verboten, Rauchen verboten, Dampfen verboten. Hunde ohne Beißkorb und Leine verboten. Lärmen verboten, Musizieren verboten. Fahren mit Fahrrädern, E-Bikes, Skateboards, Inlineskates sowie Scootern verboten - und jetzt auch noch Essen verboten: Am besten nur still dasitzen und ins Handy starren, damit sich ja niemand belästigt fühlt... weiter




Das Essverbot wird von der U6 auf alle Linien ausgeweitet. - © WZ / Eva ZelechowskiVideo

Wiener U-Bahn

Generelles Essverbot kommt9

  • Ab September darf in den Zügen der Linie U6 nicht mehr gegessen werden, ab Jänner in keinem U-Bahn-Zug mehr.

Wien. In der Wiener U-Bahn wird das Essen generell untersagt. Betroffen ist somit nicht nur stark riechendes Fast Food. Das hat Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) am Donnerstag in einem Pressegespräch angekündigt. Zunächst - konkret ab September - wird der Verzehr von Speisen in der U6 verboten. Ab 15. Jänner wird der Essensbann dann auf alle Linien... weiter




- © WZ (1); Rösner (13); Archiv (2)

Verbote

Benehmen Sie sich!26

  • Das Essverbot in der U6 ist der jüngste Zuwachs im Wiener Vorschriftenwerk.

Wien. Ab September verbannen die Wiener Linien stark riechende Speisen wie Kebab, Nudeln, Hot Dog & Co. aus den Waggons der Linie U6. Die ersten Verbotsschilder dazu wurden am Montag bereits vor Veröffentlichung der Ergebnisse der dazugehörigen Abstimmung angebracht - die "Wiener Zeitung" hat berichtet... weiter




Zu den Wenigen, die sich nicht über das Ergebnis freuen, zählen garantiert einige grantige Wiener. - © The Economist

Economist-Ranking

Wien folgt Melbourne als lebenswerteste Stadt der Welt75

  • Die australische Metropole war sieben Jahre an der Spitze dieser Rangliste.

London. In der vergleichbaren Liste des Beratungsunternehmens Mercer hält Wien bereits seit längerem die Top-Position, nun hat auch der Economist Wien als lebenswerteste Stadt gekürt. Als erste europäische Metropole hat die Bundeshauptstadt den Spitzenplatz des "Economist Intelligence Unit Global Survey" belegt... weiter




Roman Pfandler (l.) hat den Traditionsbetrieb von Hans Pitzl (r.) übernommen. - © Charlotte Maconochie

Meidling

Gelebte Weinhauskultur31

  • Hans Pitzl hat sein Weinhaus beim Meidlinger Bahnhof an Roman Pfandler übergeben. Es soll so bleiben, wie es war.

Wien. Manchmal funktionieren generationsübergreifende Zusammenarbeiten. Und ab und zu sogar hervorragend. Jahrelang war das legendäre Weinhaus Pitzl geschlossen. Erst seit kurzem ist die Tür wieder offen, nun heißt es Weinhaus Pfandler statt Pitzl: Der alte und der neue Chef stehen gemeinsam im Lokal... weiter




Auch die Leberkäsesemmel steht auf dem Index. - © APAweb/APA, Herbert Neubauer

Essverbot in Wiener U6

Erste Verbotshinweise bereits in den Zügen4

  • Piktogrammsticker mit Pizza, Burger und Asia-Box wurden noch vor der Umfrage-Auswertung angebracht.

Wien. Die Wiener Linien führen mit Anfang September ein Essverbot in der U-Bahn-Linie U6 ein. Welche Speisen konkret verbannt werden, darüber konnten Fahrgäste in einer Online-Umfrage mitbestimmen, die am Sonntag zu Ende ging. Ungeachtet dessen wurden allerdings bereits die ersten Verbotssticker in den Waggons gesichtet... weiter




Hoverboard. - © Getty/Juan Camilo Bernal

Mobilität

Auf ein bis vier Rädern durch die ganze Stadt9

  • Abseits von Auto, Motorrad und Öffis haben sich viele alternative Verkehrsmittel in Wien breitgemacht.

Wien. Snakeboard, E-Scooter, Fahrrad-Rikscha oder vielleicht ein Segway? Die Wiener werden immer kreativer, wenn es darum geht, von A nach B zu kommen. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich in der Bundeshauptstadt einige Alternativen zu Auto, Motorrad und Öffis etabliert. Die "Wiener Zeitung" hat diese unter die Lupe genommen... weiter




Trockenheitsverträgliche Blaseneschen standen schon zu Kaisers Zeiten in Wien. - © Amersberger

Klimawandel

Die Zukunft gehört den Exoten45

  • Stadtbäume leiden besonders unter den verschärften Bedingungen durch den Klimawandel.

Wien. Mehr Bäume braucht die Stadt, nicht nur zwecks Luftverbesserung (Stichwort CO2 und Photosynthese), sondern auch zur Kühlung - denn mehr Laub bedeutet auch ein angenehmeres Stadtklima. Doch für die zu erwartenden noch heißeren und noch trockeneren Sommer sind nicht alle heimischen Baumarten ausreichend gewappnet... weiter




- © Vertical Magic Garden

Hitze

Grüne Fassaden als Klimaanlage23

  • Kampf gegen Hitzeinseln: Favoriten will 20 Prozent aller geeigneten Gebäude begrünen.

Wien. (hs) Das verkündete das Innovationslabor "Grünstattgrau" und Bezirksvorsteher Marcus Franz am Donnerstag bei der Eröffnung des ersten mobilen Experimentierraums "Mugli" am Vorplatz des Hauptbahnhofs. Der Grund für das Vorhaben: Dunkler Beton und nackte Fassaden sorgen bei einer Hitzewelle für noch höhere Temperaturen... weiter




"Stadtregionale Maßnahmen sind dringend notwendig, um Abgase einzudämmen", sagt Giffinger. - © Prohaska Rene, Verlagsgruppe News, picturedesk.comInterview

Klimawandel

"Wien hat Glück, so lange es Westwind gibt"58

  • Stadt- und Regionalforscher Rudolf Giffinger erklärt, warum der Mensch so wenig Wert auf Umweltbewusstsein legt.

Wiener Journal: Die Erderwärmung schreitet voran. In Österreich gibt es heuer bereits fünf außergewöhnlich warme Monate. Hitzewellen sind nun ein natürlicher Zustand im Sommer. Werden diese klimatischen Veränderungen zum Dauerzustand? Rudolf Giffinger: Der Klimawandel kann nicht aus einzelnen Wetterereignissen abgeleitet werden... weiter




zurück zu Wien


Buwog-Prozess

Die Bewegungen des Karl-Heinz Grasser

- © apa/Fohringer Wien. Karl-Heinz Grasser ist verärgert - wegen eines Dokuments. "Es ist nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt ist", schimpft er... weiter




Vor Gericht

Ende mit Fluchtversuch

Für den Angeklagten, der sich auf freiem Fuß befand, klickten noch im Gerichtssaal die Handschellen. - © dpa/Patrick Pleul Wien. Zwölf Jahre Haft. So lautet das - nicht rechtskräftige - Urteil gegen einen Zeitungszusteller, der eine Jugendliche in seinem Auto missbraucht... weiter





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