• vom 27.05.2008, 17:57 Uhr

Stadtleben

Update: 28.05.2008, 14:16 Uhr

Neuer Stadtteil am Gelände des Nordwestbahnhofs




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von Christian Rösner

  • Übersiedlung der ÖBB-Logistik macht 44 Hektar frei.
  • Wohnen nach Schweizer Planung.
  • Wien. "Wenn wir die ÖBB-Logistik aus der Brigittenau ausgesiedelt haben, könnte 2015 Baubeginn sein", erklärte Wiens Planungsstadtrat Rudolf Schicker anlässlich der Projektpräsentation "Städtebauliche Leitidee Nordwestbahnhof".

Auf der 44 Hektar großen Fläche des Frachtenbahnhofes im 20. Bezirk soll demnach ein neuer Stadtteil für 12.200 Einwohner entstehen. Von den 790.000 Quadratmetern Bruttogeschoßfläche stehen 70 Prozent für Wohnungen und 30 Prozent für Büros, Schulen und Kultureinrichtungen zur Verfügung. Geplant ist auch ein langgestreckter Park quer durch das ganze Gebiet. Die höchsten Gebäude sind mit 80 Metern vorgesehen. So sieht es zumindestens der Plan eines Schweizer Architektenteams vor, das den städtebaulichen Wettbewerb in dieser Sache für sich entschieden hat.


Mit dem Projekt werde außerdem die "Zerschneidung" des Bezirkes durch den Bahnhof zurückgenommen, betonte Schicker. Dennoch soll das Gebiet für den Individualverkehr gesperrt bleiben. Wer also von der Nordbahnstraße zur anderen Seite, also zum Augarten, gelangen will, wird die Anlage nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad durchqueren können.

Eigentümer des Areals sind die ÖBB. Und erst wenn die ihr neues Logistikzentrum Inzersdorf-Metzgerwerke fertiggestellt haben, kann das Wohnprojekt starten. Laut ÖBB-Rahmenplan wäre das erst 2020 vorgesehen. Deshalb will Schicker das Projekt nun zusammen mit Speditionen finanzieren: Das würde immerhin eine Zeitersparnis von fünf Jahren bringen.



Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2008-05-27 17:57:30
Letzte Änderung am 2008-05-28 14:16:00


Vor Gericht

Verbissen

Den verpflichtenden Hundeführschein für ihren Pitbull hat die Zweitangeklagte nicht gemacht (Symbolfoto). - © afp/Jack Guez Wien. Selbst nach Verhandlungsschluss kehrt keine Ruhe ein. Beschwerden hallen durch den Saal, Angeklagte und deren Angehörige umringen den... weiter




Prozess

Kritik an Verurteilung von Sigrid Maurer

GERICHTSVERHANDLUNG WEGEN †BLER NACHREDE: MAURER / WINDHAGER - © APAweb / Hans Punz Wien. Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten. "Eine rechtspolitische Sauerei" sei das Urteil, sagte Medienanwalt Michael Pilz... weiter





Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Aus für WUK?
  2. Wo sich der Fuchs zuhause fühlt
  3. Ausgeleuchtet
  4. Ehrung für kugelsichere Heiler
  5. Initiative will Weinsorte Zweigelt umbennen
Meistkommentiert
  1. Initiative will Weinsorte Zweigelt umbennen
  2. "Die FPÖ ist eine rassistische Partei"
  3. Debatte um Zukunft der Zweierlinie
  4. 50 Euro für Schlafsack und eine warme Mahlzeit
  5. Soros’ Zentraleuropa-Uni kommt nach Wien

Edip Sekowitsch

"Der Setschko war ein Fighter"

Den Sekowitschweg gibt es seit 2012 - doch jetzt wurde er offiziell eingeweiht und gesegnet. - © Schmölzer Wien. Wenn man ihn danach fragte, redete Edip Sekowitsch bereitwillig über seine alte Leidenschaft. Nur vom Äußeren her hätte dem Besitzer eines... weiter




Holzhochhaus

Hoch hinaus mit Holz

Das weltweit höchste Holzhochhaus entsteht in der Seestadt Aspern. - © RLP Ruediger Lainer und Partner Wien/Dornbirn. Das weltweit höchste Holzhochhaus soll in der Seestadt Apern entstehen. Seit mehr als einem Jahr wird an dem Bauwerk aus 24 Stockwerken... weiter




Geschichte

Bitte à la Giraffe!

Wildlife Animals - © Chris Van Lennep Wien. Die Geschichte fängt harmlos an: 1828 erhielt Kaiser Franz I. (II.) vom Vizekönig von Ägypten eine Giraffe, die dieser wiederum im Tiergarten... weiter






Werbung