• vom 26.03.2015, 11:06 Uhr

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Update: 27.03.2015, 16:46 Uhr

European Quidditch Cup

Wiener Studenten spielen Quidditch




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Von WZOnline/APA

  • Österreich bei Europäischer Meisterschaft in Oxford vertreten.

Wien/Oxford. Wenn rund 15 Studenten auf Besen durch den Prater jagen, kann es sich nur um die Vienna Vanguards handeln. Sie spielen - wie so viele andere weltweit - Muggle Quidditch, also Quidditch für Menschen ohne Zauberkräfte, und sind damit die erste Wiener Mannschaft in dem ursprünglich fiktiven Sport. Im April werden sie Österreich beim European Quidditch Cup in Oxford vertreten.

Wer mit der Fantasiewelt rund um Harry Potter vertraut ist, dem wird auch Quidditch ein Begriff sein: Im Universum, das Joanne K. Rowling in ihren Büchern erschaffen hat, ist es die beliebteste Sportart unter Zauberern. Dabei brausen sie auf Besen durch die Lüfte und versuchen Tore zu erzielen. Bis auf das Fliegen läuft das beim Muggle Quidditch genauso ab.


"Spiel auf mehreren Ebenen"

"Quidditch ist äußerst interessant, weil das Spiel auf mehreren Ebenen stattfindet und nicht alle nur einem Ball hinterher jagen", sagte Chris Gassner, Captain der Vienna Vanguards und Mitinitiator des Sportvereins Muggle Quidditch Wien. "Wir würden den Sport deswegen auch gerne populärer machen und weitere Teams aufbauen. Wir nehmen das Ganze wirklich ernst", bekräftigte der 26-Jährige, der während seines Auslandssemesters in Sydney erstmals mit der Sportart in Berührung kam. Gassner trainiert das Studenten-Team zusammen mit zwei Coaches mittlerweile zwei Mal wöchentlich. Außerdem findet jeden zweiten Samstag ein Training statt, bei dem sich auch Quidditch-Neulinge auf den Besen versuchen können.

Die magischen Regeln vermenschlicht

Um Quidditch spielen zu können, braucht man insgesamt sieben Spieler und vier Bälle, drei Ringe auf jeder Seite des Spielfeldes und - im besten Fall - eine gegnerische Mannschaft, mit der man sich messen kann. Jedes Team besteht aus drei Jägern, zwei Treibern, einem Hüter und einem Sucher. Das ganze Spiel ist darauf ausgelegt, dass "Runde ins Runde" zu bringen, sprich den Quaffel (einen Volleyball) durch die Ringe auf der gegnerischen Seite des Feldes zu schießen. Dies ist die Aufgabe der Jäger.

Im Idealfall werden diese Pläne aber von den gegnerischen Treibern vereitelt, bevor der Hüter - also der "Tormann" - zum Einsatz kommen muss. Die Treiber haben die Aufgabe, die Jäger der Kontrahenten am Punkten zu hindern, indem sie diese mit einem der drei Klatscher (Dodgebälle) abschießen. Wird man von einem solchen getroffen muss man von seinem Besen absteigen und zu seinen eigenen Ringen zurück laufen. Dadurch wird der "Fall" vom Besen "bestraft".

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Dokument erstellt am 2015-03-26 11:07:53
Letzte Änderung am 2015-03-27 16:46:08


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