• vom 23.05.2016, 20:18 Uhr

Stadtleben

Update: 23.05.2016, 20:43 Uhr

Pioneers Festival

Sauberes Wasser und g’schickter Wein




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Den Wein "gleich ums Eck"
als Beitrag zur Nachhaltigkeit

Den Wein "gleich ums Eck" zu bekommen, ist für Lucia Laggner ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. "Wir haben in Österreich sehr viele, ausgezeichnete und oft unbekannte Weine, die muss man nicht von weit her transportieren lassen bzw. den Umweg über den Supermarkt gehen", sagt sie. Mit ihrem Online-Shop "Gschickterwein.at" mit Sitz in Wien sind die Unternehmer Laggner und Philipp Grein bereits seit zwei Jahren erfolgreich. Der Kunde bestellt ein Abo oder ein Paket und bekommt Weine direkt ins Haus geliefert. Sie präsentieren den Wein auf ihrer Homepage in kuratierter Form. "Das ist eine Nische, die noch niemand besetzt hat, deshalb läuft es gut", sagt sie. "Wir wollen Regionales auf möglichst kurzen Wegen anbieten." In Kürze launcht G’schickter Wein seine überarbeitete Website.

Nicht allzu weit weg von Wien, in München, hat ein achtköpfiges Team eine Technologie erarbeitet, die Staub unterdrückt. Gründer, Martin Spitznagel, präsentiert die Technologie am Pioneers Festival. "Wir wollen industrielle Bio-Technologien grüner, umweltfreundlicher und nachhaltiger machen", sagt er. Mit seiner Firma "Dustbiosolutions.com" wird mit einer speziellen Flüssigkeit Staub verfestigt. Damit wird laut Spitznagel etwa in der Bergbauindustrie Billionenliter an Wasser und Chemikalien gespart. "Nachhaltiges Arbeiten ist Teil unserer DNA", so Spitznagel.

Rund 500 internationale Start-ups treffen heute auf 300 Investoren. In diesen zwei Tagen scheint es, als wäre Wien das Herzstück der internationalen Start-up-Szene. Doch der Schein trügt. "Wien ist nicht am internationalen Radar", so Funke. Es fehle das internationale Mindset. Wien sei international nicht vertreten. Die Produkte würden nicht gleich zu Beginn global gedacht und bürokratische Hürden wie absetzbare Verluste seien nur einige Faktoren dafür.

Mit dem heutigen Besuch von Bundeskanzler Christian Kern am Pioneers Festival schöpft die Szene erneut Hoffnung. "Mit Kern haben wir neben Harald Mahrer nun einen weiteren Unterstützer gefunden", freut sich Pioneers-Co-Gründer Andreas Tschas. "Das Start-up-Thema muss Chefsache werden", sagt er zur "Wiener Zeitung", dann würde sehr viel mehr weitergehen. "Im Vergleich zu anderen Ländern haben wir noch Aufholbedarf."

Das Pioneers Festival

findet jedes Jahr in der Wiener

Hofburg statt. Es lädt Start-ups und Investoren ein, um diese miteinander

zu vernetzen. Wien soll damit zum internationalen Hub für innovative Ideen und Gründer werden.

Dienstag, Mittwoch, 24. und 25. Mai

www.pioneers.io

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2016-05-23 17:05:08
Letzte Änderung am 2016-05-23 20:43:36


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