• vom 11.09.2017, 17:08 Uhr

Stadtleben


Brand

Feuer in der Marxhalle war gelegt




  • Artikel
  • Lesenswert (1)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • Schadensgutachten soll Mittwoch vorliegen, Spielbetrieb kann normal weitergehen.

Laut Polizei wurden zuerst Einrichtungsgegenstände in Brand gesetzt, die Flammen griffen dann auf den Dachbereich über. - © Hey-U-Mediagroup

Laut Polizei wurden zuerst Einrichtungsgegenstände in Brand gesetzt, die Flammen griffen dann auf den Dachbereich über. © Hey-U-Mediagroup

Wien. (rös) Das Feuer in der Marx-Halle in Landstraße war gelegt worden. "Es handelt sich eindeutig um Brandstiftung", sagte Polizeisprecher Harald Sörös am Montagvormittag. Einer oder mehrere Täter waren laut Polizei in der Nacht auf Sonntag in die Veranstaltungshalle eingebrochen und haben das Feuer gelegt. Von dort griff das Feuer auf die Hallenabtrennung über. Diese trennt den Kulturbereich vom "Globe Wien"-Theater von Michael Niavarani und Georg Hoanzl. In weiterer Folge fing die Dachkonstruktion an zu brennen. 100 Feuerwehrleute bekämpften mehr als zehn Stunden den Brand.

Die genaue Schadenshöhe stand am Montag noch nicht fest, wurde von der Polizei jedoch als "erheblich" bezeichnet. Auch der Betreiber der Halle, Herwig Ursin (Hey-U-Mediagroup), konnte im Gespräch mit der "Wiener Zeitung" keine genaueren Angaben über den entstandenen Schaden machen, da das Gebäude unter Denkmalschutz steht und daher keine herkömmlichen Parameter zur Schadensbestimmung herangezogen werden können. "Am Mittwoch werden wir mehr wissen." Fix sei aber, dass der Spielbetrieb nach Plan fortgeführt werden kann: "Wir haben heute Sofortmaßnahmen besprochen, um die kommenden Veranstaltungen wie geplant durchführen zu können", so Ursin. Wann die eigentliche Renovierung startet, ist noch unklar.





Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2017-09-11 17:12:05



Vor Gericht

"Ich dachte, dass ich sterben muss"

So sauber und korrekt wie hier soll es bei den Operationen des Angeklagten nicht zugegangen sein: Er soll teils in Straßenkleidung, ohne Mundschutz und Handschuhe operiert haben. - © apa/Roland Schlager Wien. Auch heute noch ist Frau T. von dem Eingriff traumatisiert. Sie beginnt zu weinen, als sie davon erzählt. Erst nachdem ihr ein Wasser gereicht... weiter




Vor Gericht

Verbissen

Den verpflichtenden Hundeführschein für ihren Pitbull hat die Zweitangeklagte nicht gemacht (Symbolfoto). - © afp/Jack Guez Wien. Selbst nach Verhandlungsschluss kehrt keine Ruhe ein. Beschwerden hallen durch den Saal, Angeklagte und deren Angehörige umringen den... weiter





Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. "Modal Split ist bezirksabhängig"
  2. Rechnungshof kritisiert zu teure Poller
  3. Brauner verlässt Parteivorstand
  4. "Ich war in so einer Spirale"
  5. Wer die Touristenströme lenkt
Meistkommentiert
  1. Mehr Sicherheit vor Schulen
  2. "Milli Görüs ist extrem anti-integrativ"
  3. Neos fordern 13,8 Millionen Euro für sicherere Schulwege
  4. Die Letzten werden die Ersten sein
  5. Neue Kinderpsychiatrie im Wiener AKH bis 2020

Edip Sekowitsch

"Der Setschko war ein Fighter"

Den Sekowitschweg gibt es seit 2012 - doch jetzt wurde er offiziell eingeweiht und gesegnet. - © Schmölzer Wien. Wenn man ihn danach fragte, redete Edip Sekowitsch bereitwillig über seine alte Leidenschaft. Nur vom Äußeren her hätte dem Besitzer eines... weiter




Holzhochhaus

Hoch hinaus mit Holz

Das weltweit höchste Holzhochhaus entsteht in der Seestadt Aspern. - © RLP Ruediger Lainer und Partner Wien/Dornbirn. Das weltweit höchste Holzhochhaus soll in der Seestadt Apern entstehen. Seit mehr als einem Jahr wird an dem Bauwerk aus 24 Stockwerken... weiter




Geschichte

Bitte à la Giraffe!

Wildlife Animals - © Chris Van Lennep Wien. Die Geschichte fängt harmlos an: 1828 erhielt Kaiser Franz I. (II.) vom Vizekönig von Ägypten eine Giraffe, die dieser wiederum im Tiergarten... weiter





Tiere in Wien

Mama als Hängematte

20190131Faultier-Baby in der Hängematte namens Mama - © Norbert Potensky Wien. Rund 14 Stunden am Tag dösen die beiden Faultiere Alberta und Einstein im Tiergarten Schönbrunn vor sich hin... weiter






Werbung