• vom 04.01.2018, 22:00 Uhr

Stadtleben


Rassismus

Juristen prüfen Hasswelle gegen Neujahrsbaby




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  • Muslimischem Kind wurde im Internet der Tod gewünscht.

Wien. Es war eine Welle des Hasses, die sich in den vergangenen Tagen über dem Wiener Neujahrsbaby Asel übergossen hat. Das Mädchen war am 1. Jänner 2018 um 0.47 Uhr in der Rudolfstiftung zur Welt gekommen. Fotos des Kindes und seiner muslimischen Eltern fanden sich - wie üblich - alsbald in den Medien wieder.

In zahlreichen rassistischen Einträgen wurde daraufhin gegen die Religion und Herkunft der Familie geschimpft. Manche Poster wünschten dem Kind den Tod. Viele verfassten die Beiträge unter ihrem Klarnamen. Die "Beratungsstelle #GegenHassimNetz" prüft die Postings derzeit auf ihre strafrechtliche Relevanz: Die Beschimpfungen könnten eine Verhetzung (§283 StGB) darstellen.


Einige Anzeigen sollen laut Medienberichten bereits eingebracht worden sein. Nun sind die Staatsanwaltschaften am Zug.




Schlagwörter

Rassismus, Neujahrsbaby

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Dokument erstellt am 2018-01-04 18:50:02



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