• vom 12.03.2018, 17:31 Uhr

Stadtleben

Update: 12.03.2018, 20:27 Uhr

Bildung

Soros-Uni plant Standort bei Otto-Wagner-Spital




  • Artikel
  • Kommentare (1)
  • Lesenswert (18)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • Die CEU soll ein Drittel der Gebäude des bisherigen Otto-Wagner-Spitals besiedeln.

Das Gelände am Steinhof soll neue Heimat für einen Standort der Privatuni von Milliardär George Soros sein.

Das Gelände am Steinhof soll neue Heimat für einen Standort der Privatuni von Milliardär George Soros sein.
© Creative Commons, Wolfgang Glock
Das Gelände am Steinhof soll neue Heimat für einen Standort der Privatuni von Milliardär George Soros sein.
© Creative Commons, Wolfgang Glock

Wien. Die Central European University (CEU) plant einen Standort in Wien. Die Budapester Privatuniversität, die von US-Milliardär George Soros gegründet wurde, zieht voraussichtlich in das Areal des Otto-Wagner-Spitals in Penzing, bestätigte Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ) am Montag einen "Kurier"-Bericht.

Neben dem Hauptsitz Budapest und einer Lehrstätte im US-Staat New York wird Wien der dritte Standort der Uni sein. Die CEU soll ein Drittel der Gebäude des bisherigen Otto-Wagner-Spitals besiedeln. Geplant ist, dass der Standort im Wintersemester 2020/21 in Vollbetrieb geht. Bis 2022 soll der Wiener Krankenanstaltenverbund ausziehen und der Campus fertiggestellt werden. Das Krankenhaus wird im Zuge der Spitalsreform abgesiedelt. Über die Nachnutzung des Otto-Wagner-Spitals wird in Wien bereits seit Jahren diskutiert.

Öffentlich zugänglich

Im Memorandum of Understanding (MoU), das die Stadt und die Uni möglicherweise bereits nächste Woche unterzeichnen, wird festgelegt, dass das Otto-Wagner-Areal auch weiterhin öffentlich zugänglich sein wird und die historische Bausubstanz erhalten bleibt, erläuterte Brauner. Michael Ignatieff, Präsident und Rektor der CEU, drückte in einer Aussendung seine Freude über die Zusammenarbeit mit der Stadt Wien aus. Der Mietvertrag wird über 99 Jahre abgeschlossen.

"Für Wien als Universitätsstadt bietet sich durch die Zusammenarbeit mit der CEU eine Jahrhundertchance," zeigte sich auch Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) erfreut. "Die CEU ist ein Symbol des Aufbruchs in den zentral- und osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten und sie würde mit ihrem sozial- und geisteswissenschaftlichen Schwerpunkt das Angebot der Wiener Universitätslandschaft gut ergänzen", ist Häupl überzeugt. Vizebürgermeisterin und Planungsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne), die der in Ungarn unter Druck geratenen Privatuniversität bereits im April die Übersiedlung nach Wien angeboten hatte, begrüßte die Entscheidung ebenfalls. Mit dem Einzug der CEU sei der Erhalt der Otto-Wagner-Pavillons gesichert.





1 Leserkommentar




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-03-12 17:35:42
Letzte Änderung am 2018-03-12 20:27:39


Vor Gericht

Verbissen

Den verpflichtenden Hundeführschein für ihren Pitbull hat die Zweitangeklagte nicht gemacht (Symbolfoto). - © afp/Jack Guez Wien. Selbst nach Verhandlungsschluss kehrt keine Ruhe ein. Beschwerden hallen durch den Saal, Angeklagte und deren Angehörige umringen den... weiter




Prozess

Kritik an Verurteilung von Sigrid Maurer

GERICHTSVERHANDLUNG WEGEN †BLER NACHREDE: MAURER / WINDHAGER - © APAweb / Hans Punz Wien. Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten. "Eine rechtspolitische Sauerei" sei das Urteil, sagte Medienanwalt Michael Pilz... weiter





Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Initiative will Weinsorte Zweigelt umbennen
  2. Proteste gegen "Grätzl-Wall"
  3. Ein Jahr der Führungswechsel
  4. "Die FPÖ ist eine rassistische Partei"
  5. "Machbares vom Nötigen unterscheiden"
Meistkommentiert
  1. Initiative will Weinsorte Zweigelt umbennen
  2. "Die FPÖ ist eine rassistische Partei"
  3. Debatte um Zukunft der Zweierlinie
  4. 50 Euro für Schlafsack und eine warme Mahlzeit
  5. Marktordnung schmeckt Standlern nicht

Edip Sekowitsch

"Der Setschko war ein Fighter"

Den Sekowitschweg gibt es seit 2012 - doch jetzt wurde er offiziell eingeweiht und gesegnet. - © Schmölzer Wien. Wenn man ihn danach fragte, redete Edip Sekowitsch bereitwillig über seine alte Leidenschaft. Nur vom Äußeren her hätte dem Besitzer eines... weiter




Holzhochhaus

Hoch hinaus mit Holz

Das weltweit höchste Holzhochhaus entsteht in der Seestadt Aspern. - © RLP Ruediger Lainer und Partner Wien/Dornbirn. Das weltweit höchste Holzhochhaus soll in der Seestadt Apern entstehen. Seit mehr als einem Jahr wird an dem Bauwerk aus 24 Stockwerken... weiter




Geschichte

Bitte à la Giraffe!

Wildlife Animals - © Chris Van Lennep Wien. Die Geschichte fängt harmlos an: 1828 erhielt Kaiser Franz I. (II.) vom Vizekönig von Ägypten eine Giraffe, die dieser wiederum im Tiergarten... weiter






Werbung