Wien (rös) Bereits zum neunten Mal führte der Verein Wirtschaft für Integration den mehrsprachigen Redewettbewerb "Sag’s Multi" durch, bei dem junge Menschen zwischen zwei Sprachen wechseln müssen - Deutsch kombiniert mit der Muttersprache oder mit einer erlernten Fremdsprache. 52 Sprachen waren in diesem Schuljahr in der Verbindung mit Deutsch zu hören: Von Albanisch, Arabisch, Serbisch, Englisch, Pashto, Hebräisch, Türkisch bis Urdu oder Tagalog - die Palette der angebotenen Sprachen ist weit gefächert.

Am Montagabend wurden im Großen Saal des Wiener Rathauses vor rund 500 Gästen die Preisträger bekanntgegeben. Der Preis ist eine Gruppenreise der Preisträger nach Andalusien (Spanien). In diesem Jahr gab es pro Alterskategorie erstmals sechs (bisher fünf) Gewinner, zusätzlich vergab die Jury einen Sonderpreis der Jury, damit wurden insgesamt 19 Teilnehmer ausgezeichnet.

Nominiert waren insgesamt 592 Schüler ab der 7. Schulstufe. Sie kommen aus 157 Schulen und aus allen Bundesländern. Nach Regionalrunden an 13 Tagen (neun in Wien, zwei Tage in Innsbruck und zwei Tage in Graz) sind dann in den vier Finalrunden in Wien schließlich 136 Teilnehmer in den entscheidenden rhetorischen Wettstreit getreten. Sie hielten Reden zum Hauptthema "Dafür lohnt es sich zu leben" oder zu einem der Unterthemen (zum Beispiel: "Freiheit beginnt im Kopf", oder ein Zitat von Martin Luther King: "Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort bedroht die Gerechtigkeit an jedem anderen").

Bei der Preisverleihung anwesend waren unter anderen Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky, Grünen-Klubchef David Ellensohn und Georg Kraft-Kinz, der stellvertretende Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien. Und Bundespräsident Alexander Van der Bellen gratulierte den Finalisten in einer Videobotschaft zu ihrer Leistung.

Alle Preisträger sind zu finden auf: www.facebook.com/sagsmulti.redewettbewerb