• vom 14.03.2018, 16:01 Uhr

Stadtleben

Update: 14.03.2018, 16:11 Uhr

Peter Draxl

Mit "Papa Peinlich" "trau’ ich mich jetzt raus"




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Von Ina Weber

  • Peter Draxls neues Buch über seine Vater-Tochter-Beziehung.

Maleh und Rubey halfen bei Draxls (M.) Buchpräsention. - © Milena Verlag

Maleh und Rubey halfen bei Draxls (M.) Buchpräsention. © Milena Verlag

Wien. Wenn das Kapitel "Meerschweinchenlocke" heißt und der Erzähler sich selbst als Haarfärbe-Profi versteht und nun selbiges bei seiner Teenager-Tochter wagt, dann liegt das Malheur bereits auf der Hand. Die Farbe reicht für das gesamte Haar nicht aus, die zweite Tube passt farblich nicht ganz dazu. "Ein 1,55 Meter großer Orkan mit rotem Handtuchturban auf dem Kopf sticht aus dem Nassraum heraus und erklärt mir stimmgewaltig, sodass man es noch in der Innenstadt gut hören kann, dass dies alles eine Katastrophe sei ... und überhaupt sei das jetzt der Gipfel jeglicher von mir erreichten Peinlichkeit."

Der Kommunikationsexperte, ehemalige Manager bei Universal Music Austria und Harley-Davidson-Fan Peter Draxl hat erneut ein Buch geschrieben - und viele Kollegen und Wegbegleiter aus der Künstlerbranche kamen am Dienstagabend ins Atelier Theater im 7. Bezirk zur Präsentation. Nicht Draxl selbst las zunächst aus "Papa Peinlich", sondern Schauspieler Manuel Rubey, Clemens Haipl, Werner Brix und Nadja Maleh klebten sich Schnurrbärte à la Draxl auf und lasen vor. Von "Alle haben das jetzt" bis zu "Jeder trägt das so" erzählt der "Rock ’n’ Roll-Daddy" seine komischen und liebevollen Erlebnisse mit seiner heute 15-jährigen Tochter. "Ich hab’ Angst. Nackte Angst. Vor der Tatsache, mit einem Teenager bei offenen Läden durch die Einkaufsstraße der Stadt zu schlendern", schreibt er. Sein "Zwergi" fände das Buch aber "sehr cool", versicherte er.


Früher habe er aufgrund seines Jobs unter Pseudonym unter anderem ein Kinderbuch geschrieben. Aber jetzt traue er sich raus, so Draxl, und liefert ein kurzweiliges Buch, in dem sich wohl viele Eltern von Pubertierenden wiederfinden werden.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-03-14 16:05:47
Letzte Änderung am 2018-03-14 16:11:53


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