Am 8. Mai vor 73 Jahren kapitulierte die Deutsche Wehrmacht unter dem Druck der alliierten Truppen. Das nationalsozialistische Regime war besiegt, der verbrecherische Angriffs und Vernichtungskrieg beendet, der größte Völkermord in der Geschichte der Menschheit endlich gestoppt.

Anstatt den Tag zu feiern, bedauerten rechtsextreme Burschenschafter des Wiener Korporationsringes bis in die 2000er-Jahre bei ihrem Totengedenken die Niederlage Hitlerdeutschlands. Seit der Jahrtausendwende wurde gegen den Aufmarsch der Burschenschafter demonstriert.

Wiener Symphoniker  konzertieren am Heldenplatz

Im Mai 2013 wurde der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus erstmals im großen Rahmen am Wiener Heldenplatz begangen. Mehr als 10.000 Menschen feierten das Jubiläum des Sieges über die Deutsche Wehrmacht. Das Fest der Freude war geboren.

Auch heuer veranstaltet das Mauthausen Komitee Österreich zum Gedenken an die Opfer und der Freude über die 73. Wiederkehr der Befreiung von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft das Fest der Freude. Zum sechsten Mal konzertieren die Wiener Symphoniker auf dem Wiener Heldenplatz.

Das Highlight des Festaktes wird die Rede von Zeitzeugen und KZ-Überlebenden Rudi Gelbard sein. Der "Wiener Zeitung" hat er 2015 erzählt, wie er die letzten Kriegstage im KZ Theresienstadt erlebt hat.