• vom 07.05.2018, 16:05 Uhr

Stadtleben

Update: 08.05.2018, 16:25 Uhr

Gedenken

Fest der Freude auf dem Wiener Heldenplatz




  • Artikel
  • Kommentare (2)
  • Lesenswert (12)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online

  • Zum sechsten Mal feiert das Mauthausen Komitee das Ende des Nationalsozialismus. Die Wiener Symphoniker konzertieren.

Am 08. Mai 2013 fand das "Fest der Freude" mit einem Konzert der Wiener Symphoniker zum ersten Mal statt. - © APAweb / Georg Hochmuth

Am 08. Mai 2013 fand das "Fest der Freude" mit einem Konzert der Wiener Symphoniker zum ersten Mal statt. © APAweb / Georg Hochmuth

Am 8. Mai vor 73 Jahren kapitulierte die Deutsche Wehrmacht unter dem Druck der alliierten Truppen. Das nationalsozialistische Regime war besiegt, der verbrecherische Angriffs und Vernichtungskrieg beendet, der größte Völkermord in der Geschichte der Menschheit endlich gestoppt.

Anstatt den Tag zu feiern, bedauerten rechtsextreme Burschenschafter des Wiener Korporationsringes bis in die 2000er-Jahre bei ihrem Totengedenken die Niederlage Hitlerdeutschlands. Seit der Jahrtausendwende wurde gegen den Aufmarsch der Burschenschafter demonstriert.

Information

Wiener Symphoniker  konzertieren am Heldenplatz

Im Mai 2013 wurde der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus erstmals im großen Rahmen am Wiener Heldenplatz begangen. Mehr als 10.000 Menschen feierten das Jubiläum des Sieges über die Deutsche Wehrmacht. Das Fest der Freude war geboren.

Auch heuer veranstaltet das Mauthausen Komitee Österreich zum Gedenken an die Opfer und der Freude über die 73. Wiederkehr der Befreiung von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft das Fest der Freude. Zum sechsten Mal konzertieren die Wiener Symphoniker auf dem Wiener Heldenplatz.

Das Highlight des Festaktes wird die Rede von Zeitzeugen und KZ-Überlebenden Rudi Gelbard sein. Der "Wiener Zeitung" hat er 2015 erzählt, wie er die letzten Kriegstage im KZ Theresienstadt erlebt hat.





Schlagwörter

Gedenken, Nationalsozialismus

2 Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-05-07 16:19:15
Letzte Änderung am 2018-05-08 16:25:11


Vor Gericht

Verbissen

Den verpflichtenden Hundeführschein für ihren Pitbull hat die Zweitangeklagte nicht gemacht (Symbolfoto). - © afp/Jack Guez Wien. Selbst nach Verhandlungsschluss kehrt keine Ruhe ein. Beschwerden hallen durch den Saal, Angeklagte und deren Angehörige umringen den... weiter




Prozess

Kritik an Verurteilung von Sigrid Maurer

GERICHTSVERHANDLUNG WEGEN †BLER NACHREDE: MAURER / WINDHAGER - © APAweb / Hans Punz Wien. Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten. "Eine rechtspolitische Sauerei" sei das Urteil, sagte Medienanwalt Michael Pilz... weiter





Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Ehrung für kugelsichere Heiler
  2. Wenn die Touristenmasse zur Qual wird
  3. Auszug der Grünen aus Lindengasse fix
  4. "Kirchenrecht soll nicht diskriminieren"
  5. Renoir-Dieb geschnappt
Meistkommentiert
  1. Initiative will Weinsorte Zweigelt umbennen
  2. "Die FPÖ ist eine rassistische Partei"
  3. Debatte um Zukunft der Zweierlinie
  4. 50 Euro für Schlafsack und eine warme Mahlzeit
  5. Marktordnung schmeckt Standlern nicht

Edip Sekowitsch

"Der Setschko war ein Fighter"

Den Sekowitschweg gibt es seit 2012 - doch jetzt wurde er offiziell eingeweiht und gesegnet. - © Schmölzer Wien. Wenn man ihn danach fragte, redete Edip Sekowitsch bereitwillig über seine alte Leidenschaft. Nur vom Äußeren her hätte dem Besitzer eines... weiter




Holzhochhaus

Hoch hinaus mit Holz

Das weltweit höchste Holzhochhaus entsteht in der Seestadt Aspern. - © RLP Ruediger Lainer und Partner Wien/Dornbirn. Das weltweit höchste Holzhochhaus soll in der Seestadt Apern entstehen. Seit mehr als einem Jahr wird an dem Bauwerk aus 24 Stockwerken... weiter




Geschichte

Bitte à la Giraffe!

Wildlife Animals - © Chris Van Lennep Wien. Die Geschichte fängt harmlos an: 1828 erhielt Kaiser Franz I. (II.) vom Vizekönig von Ägypten eine Giraffe, die dieser wiederum im Tiergarten... weiter






Werbung