• vom 10.07.2018, 13:55 Uhr

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Update: 10.07.2018, 14:29 Uhr

Ottakring

Polizei mit 350 Beamten bei Kroatien-Spiel




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Von WZ Online, APA

  • Nach den Ausschreitungen im Viertelfinale will die Exekutive diesmal besser vorbereitet sein.

Die Ottakringer Straße wird während des Spiels wieder fest in kroatischer Hand sein. - © Creative Commons, Peter Gugerell

Die Ottakringer Straße wird während des Spiels wieder fest in kroatischer Hand sein. © Creative Commons, Peter Gugerell

Wien. Die Wiener Polizei hat ihre Maßnahmen für das WM-Spiel Kroatiens gegen England am Mittwochabend präzisiert: Ein Großaufgebot von 350 Beamten wird im Einsatz sein, um Ausschreitungen zu vermeiden und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, kündigte die Exekutive am Dienstag an.

Der polizeiliche Einsatz wird sich auf den Bereich der Ottakringer Straße konzentrieren. Dort ist es in der Vergangenheit - insbesondere seit der Europameisterschaft 2008 - im Zuge von Fußballspielen immer wieder zu größeren Auseinandersetzungen verschiedener ethnischer Gruppen gekommen ist. Zuletzt sind am Samstagabend zwei Frauen auf der Ottakringer Straße durch pyrotechnische Gegenstände schwer verletzt worden, als kroatische Fans ihren Sieg gegen Russland gefeiert hatten. Von den rund 100 Beamten waren vier durch Wurfgegenstände und Pyrotechnik verletzt worden.

Pyrotechnik verboten

Um am Mittwoch die öffentliche Ordnung und Sicherheit aufrecht zu erhalten, werden Beamte verschiedener Stadtpolizeikommanden, der Einsatzeinheit, der Bereitschaftseinheit, der Diensthundeeinheit, der Landesverkehrsabteilung und der WEGA zum Einsatz kommen. Auch sprengstoffkundige Beamte sowie Dokumentationsteams werden an Ort und Stelle sein.

Die Wiener Polizei wies eindrücklich darauf hin, dass die Verwendung jeglicher pyrotechnischer Gegenstände im gesamten Stadtgebiet verboten ist. Es ist auch jederzeit mit Personenkontrollen und Identitätsfeststellungen gemäß den Bestimmungen des Sicherheitspolizeigesetzes zu rechnen. Auch diverse "Tatprovokationen", durch die die öffentliche Sicherheit gefährdet werden könnte, sind zu unterlassen. Das Hauptziel sei es, Personenschäden und Sachbeschädigungen zu unterbinden und für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.





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Ottakring, Wien

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-07-10 13:55:49
Letzte Änderung am 2018-07-10 14:29:20


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