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In manchen Fällen finanziert sich der Student das Studium nämlich ohnedies selber. Dann nämlich, wenn ein Teil des monatlichen Gehalts direkt an die Bildungsstätte geht, um die Studienkosten zu decken. Wie im Fall der IUBH. Beim Bachelor belaufen sich die Gebühren durchschnittlich auf 650 Euro pro Monat, beim Master auf durchschnittlich 550 Euro pro Monat. Auch wenn beim Bachelor in einigen Fällen zusätzlich ein kleines Taschengeld an die Studenten ausbezahlt wird, kann man davon in der Regel nicht die Grundbedürfnisse abdecken. Am Technikum Wien wiederum werden die Studiengebühren, die pro Semester auf rund 360 Euro kommen, von den meisten Unternehmen zusätzlich zum Gehalt finanziert.

Verbleib im Unternehmen
nach Abschluss meist Pflicht

Julia wird ab Studienbeginn des Masters im Oktober 30 Stunden angestellt sein. "Wir orientieren uns an einer 40-Stunden-Woche", heißt es bei der IUBH. Schlussfolgerung: 10 Stunden sind pro Woche für die Theorie eingeplant. An der FH Technikum Wien wechseln Theorie und Praxis (Arbeit) im Drei-Monats-Rhythmus.

Nach Abschluss des Studiums haben die Absolventen dann gleich zwei Abschlüsse in der Tasche: den Bachelor und eine Berufsausbildung. Der große Wunsch für viele ist aber natürlich eine Festanstellung im Unternehmen. So auch für Julia Jeges. Das ist meist auch kein Problem. Denn der Abschluss ist der Moment, in dem sich ihre Investition für die Unternehmen richtig zu rentieren beginnt. Daher verpflichten so gut wie alle ihre Schützlinge dazu, nach Abschluss eine gewisse Zeit lang dem Unternehmen zur Verfügung zu stehen Julia hat sich verpflichtet, mindestens drei Jahre nach Abschluss zu bleiben. Danach wird man sehen. Läuft alles wie geplant will sie ohnedies bleiben.

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-07-24 18:08:10
Letzte Änderung am 2018-07-24 18:29:45


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