• vom 13.09.2018, 08:00 Uhr

Stadtleben

Update: 18.09.2018, 17:33 Uhr

Gehörlosenambulanz

Mit Händen, Augen und Lippen




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Ein Vorreiterprojekt, von dem sie erzählt, ist "gehörlos erfolgreich studieren" (Gestu) an der Technischen Universität (TU) Wien. Ausgebildete Dolmetscher übersetzen und unterstützen hier Studierende, die gehörlos sind, erzählt Jarmer. Es werden etwa gedolmetschte Lehrveranstaltungen als Lernunterlage zur Verfügung gestellt, außerdem wurde hier eine App für Smartphones entwickelt: In "Lectary" sind über 2000 Gebärden in Videos gesammelt, die wie in einem Online-Lexikon nachgeschlagen werden können.

Smartphone als Erleichterung
Nicht nur an der Universität, auch im Alltag hat sich das Leben von schwerhörigen oder gehörlosen Menschen verbessert. Dazu trägt vor allem das Smartphone bei. Über Apps wie WhatsApp oder Skype tauschen sich nicht nur viele Gehörlose oder Schwerhörige untereinander aus; sie verbinden sie auch mit der "hörenden Außenwelt".

Doch nicht nur das Smartphone ermöglicht ihnen die akustische Teilhabe am Alltag. Auch das Cochlea-Implantat, eine Hörprothese, das heutzutage viele gehörlose sowie schwerhörige Menschen im Ohr tragen, hilft ihnen dabei. Es ist ein kleines Hörgerät, das die elektrischen Reize durch ein Mikrofon übernimmt, verstärkt und direkt an den Hörnerv weitergibt.

Eine Tür öffnete sich zum Wartezimmer. Anton kommt von der Untersuchung wieder zurück. Er strahlt über das ganze Gesicht. "Meine Werte sind in Ordnung. Ströbele ist mit mir sehr zufrieden", erzählt er. Nächstes Jahr lässt er sich hier wieder durchchecken. "Ganz bestimmt."

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2018-09-12 16:57:07
Letzte Änderung am 2018-09-18 17:33:11



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