• vom 05.10.2018, 17:26 Uhr

Stadtleben

Update: 06.10.2018, 19:41 Uhr

Lange Nacht der Museen

Gemälde, Statuen und Porzellansemmeln




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Von Alexander Maurer

  • "Rudolfscrime" und Schrammelmusik: Die Lange Nacht der Museen wartet wieder mit zahlreichen Highlights auf.



Auch das ist Teil der Veranstaltung: Schlange stehen. Vergangenes Jahr besuchten mehr als 362.000 Menschen die Lange Nacht der Museen.

Auch das ist Teil der Veranstaltung: Schlange stehen. Vergangenes Jahr besuchten mehr als 362.000 Menschen die Lange Nacht der Museen.© apa/Huber Lang Auch das ist Teil der Veranstaltung: Schlange stehen. Vergangenes Jahr besuchten mehr als 362.000 Menschen die Lange Nacht der Museen.© apa/Huber Lang

Wien. Mehr als 362.000 Besucher waren es im Vorjahr. Heuer erwarten die Veranstalter einen ebenso großen Andrang: Samstagabend öffnet ein einziges Ticket wieder eine Nacht lang Österreichs Museen. Im Rahmen dieser "Langen Nacht" von 18 Uhr bis ein Uhr Früh sind in Wien auch wieder Größen wie das Kunsthistorische und Naturhistorische Museum dabei, zwischen denen auch der "Treffpunkt Museum" als Ausgangspunkt der Veranstaltungsreihe sowie der meisten Museumsrouten liegt. Auch das Weltmuseum am Heldenplatz ist mit von der Partie sowie die dort befindliche Hofjagd- und Rüstkammer, das Theatermuseum und die Kaiserliche Schatzkammer.

Auch Wiens Bezirksmuseen liefern wieder Einblicke in die Geschichten der einzelnen Stadtteile, etwa am Simmeringer Enkplatz. Das Bezirksmuseum Währing widmet sich dem Linienwall als historischer Grenze und zeigt eine Altwiener Schauküche - Schrammelmusik inklusive. Und unter dem Motto "Rudolfscrime" setzt sich das Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus um 23 Uhr mit der kriminellen Vergangenheit des Bezirks auseinander.

Information

Das Programm für ganz Österreich ist abrufbar unter:

langenacht.orf.at

Kuriositäten und viel Kinderprogramm

Unter den 136 Museen sind auch einige ungewöhnlichere Institutionen dabei. Im Augarten etwa wird um 19 und 20 Uhr durchs Porzellanmuseum sowie um 23 Uhr und Mitternacht durch die Porzellanmanufaktur geführt. Zwischen Figuren und Geschirr gibt es auch die einzige Wiener Kaisersemmel, an der man sich garantiert die Zähne ausbeißt. Nicht, weil sie so alt ist, sondern täuschend echt aus Porzellan gefertigt wurde.

Museen sind zwar ein Ort der Sinne, diese kann man aber auch ablegen. Bei "Dialog im Dunkeln" auf der Freyung können Besucher in Kleingruppen lernen, die Welt wie blinde Menschen zu erleben. Aber auch in die Welt der Gehörlosen kann dort im Zuge der Ausstellung "Hands Up" eingetaucht werden. Wer beim Fernsehen bei Werbespots nie umschaltet, der ist im Werbemuseum auf der Hauptstraße in Penzing, nahe der Stadtgrenze, gut aufgehoben. Dort werden sowohl österreichische als auch internationale Werbeklassiker gezeigt, für Kinder gibt es um 20 Uhr und 22.40 Uhr ein Quiz.

Während das Kaffeemuseum in der Vogelsanggasse eher dafür geeignet ist, zwischendurch Kraft zu tanken, um die Nacht durchzuhalten, sollte das Alt Wiener Schnapsmuseum in der Wilhelmstraße vielleicht eher gegen Ende der geplanten Museumstour stattfinden. Für die jüngeren Museumsfans ist nicht nur das Circus- und Clownmuseum am Ilgplatz sowie das Zoom Kindermuseum im Museumsquartier interessant.




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-10-05 17:36:34
Letzte Änderung am 2018-10-06 19:41:10


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