• vom 08.10.2018, 20:02 Uhr

Stadtleben


Umweltschutz

Neue Standards bei Beschaffung von Eiern für die Stadt




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    Wien. (rös) Die MA 22 (Umweltschutzabteilung) hat in einem gemeinsamen Projekt mit der Zentralen Arbeitsgemeinschaft der Österreichischen Geflügelwirtschaft (ZAG) die Einkaufskriterien für Eier und Eiprodukte weiterentwickelt und will damit neue Standards für einen nachhaltigen Einkauf von Eiern und Eiprodukten in öffentlichen Einrichtungen der Stadt Wien etablieren. "Diese Standards werden nun Grundlage für öffentliche Ausschreibungen sein", erklärte MA-22-Leiterin Karin Büchl-Krammerstätter am Montag anlässlich des Welt-Ei-Tages 2018 am 12. Oktober.

    Beim neuen Ökokauf-Kriterienkatalog zum Einkauf von Eiern und Eiprodukten geht es laut MA-22-Chefin vor allem um Produktqualität, das Wohlbefinden der Tiere und die gentechnikfreie Fütterung mit regional produzierten Futtermitteln. Und erstmals unterliegen auch die sogenannten "versteckten Eier" - also bereits verarbeitete Eier - der Kennzeichnungspflicht.


    Der Landeselternverband Wien und die österreichischen Eierproduzenten begrüßten die Initiative. Und das Cateringservice Gourmet kündigte die komplette Umstellung auf Bio- und Freilandeier in den beiden Gourmet-Frischküchen an. Ab 2019 sollten sich dann nur noch Bio- und Freilandeier im Gourmet-Essen befinden, wie Geschäftsführer Herbert Fuchs erklärte.

    Kontakt zu Schulen
    Die österreichischen Bäuerinnen wiederum kündigten bei der gemeinsamen Pressekonferenz an, ihren diesjährigen Aktionstag unter das Motto "Vom Küken zum Ei" zu stellen. Zentrales Ziel sei es, den Kontakt zu Kindern herzustellen. In den vergangenen drei Jahren konnten etwa 100.000 Schüler erreicht und ihnen "Landwirtschaft zum Anfassen" präsentiert werden. "Heuer wollen wir den ersten Volksschulklassen den Weg vom Küken zum Ei aufzeigen und vermitteln, wie man beim Essen Qualität aus Österreich erkennt - angefangen von der Haltungsform bis hin zur Ei-Kennzeichnung", berichtete Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann.




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-10-08 17:36:32


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