• vom 18.10.2018, 15:24 Uhr

Stadtleben

Update: 18.10.2018, 15:42 Uhr

Wiener Linien

Arbeiterkammer gegen Teilung der 13A-Strecke




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  • Durch den U-Bahnbau wird eine neue Linienführung des 13A fällig. Die AK spricht sich gegen eine Teilung aus.

Der 13A ist die meist genutzte Buslinie der Stadt und transportiert pro Jahr 15 Millionen Fahrgäste. - © APAweb / Roland Schlager

Der 13A ist die meist genutzte Buslinie der Stadt und transportiert pro Jahr 15 Millionen Fahrgäste. © APAweb / Roland Schlager

Die Linienführung des 13A und mögliche Adaptionen.

Die Linienführung des 13A und mögliche Adaptionen.© WZ-Grafik Die Linienführung des 13A und mögliche Adaptionen.© WZ-Grafik

Wien. "Keine Teilung der 13A-Strecke", sagt der Leiter der Abteilung Kommunalpolitik, Thomas Ritt zur aktuellen Debatte um die Linienführung des 13A-Busses. Durch den U2/U5-Bahnbau wird eine neue Linienführung des 13A fällig. Bei einer Teilung könnten die Fahrgäste nicht mehr durchfahren und müssten durch die Unterbrechung deutliche Wegverlängerungen in Kauf nehmen. "Der 13A ist die meist genutzte Buslinie der Stadt und transportiert pro Jahr 15 Millionen Fahrgäste. Für sie braucht es eine kundenorientierte Lösung im Streckenstreit", so Ritt weiter.

Schlechte Kompetenzverteilung
Ritt sieht in dem Streit um den 13A ein Musterbeispiel dafür, dass in Wien grundsätzlich die Kompetenzverteilung zwischen Stadt und Bezirken in Wien gerade in Verkehrsfragen geklärt werden muss. "Wo stadtweite Interessen berührt sind, muss auch die Stadt übergeordnete Entscheidungen treffen. Bezirks-Alleingänge dürfen nicht zum Nachteil von so vielen Fahrgästen werden."


Wegen der Arbeiten für das neue U2/U5-Linienkreuz war in den vergangenen Monaten eine rege Debatte zwischen Wiener Linien, Stadt und Bezirk darüber entstanden, wo genau die Ausweichroute verlaufen soll. Zuletzt war sogar eine mögliche Zweiteilung des 13A vonseiten der Wiener Linien aufs Tapet gebracht worden, sollte sich der 7. Bezirk weiterhin gegen die doppelte Linienführung durch die Neubaugasse stellen. "Das ist eine absolute Notlösung, die niemand ernsthaft haben will", wurde allerdings bei den Wiener Linien betont. Die Wiener Linien präferieren die doppelte Linienführung durch die Neubaugasse. Bei dieser Variante sei alles berücksichtigt worden, hieß es. "Alle Schanigärten können erhalten bleiben, Radfahren gegen die Einbahn und auch die Lieferzonen bleiben erhalten, nur neun Parkplätze müssen wegfallen", so die Wiener Linien.




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2018-10-18 15:33:44
Letzte Änderung am 2018-10-18 15:42:46



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