• vom 06.11.2018, 09:01 Uhr

Stadtpolitik


Wien

Mehr geförderter Wohnbau




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  • Ab 5000 m2 müssen zwei Drittel gefördert werden.

Wien. Wien will die Quote leistbarer Wohnungen anheben. Das soll über einen Hebel in der neuen Bauordnung geschehen, die Ende November beschlossen wird. So muss künftig auf allen Flächen, die neu als Wohngebiet gewidmet werden, ein verpflichtender Anteil geförderter Wohnungen entstehen - die "Wiener Zeitung" hat berichtet.

Konkret darf im Regelfall nur noch ein Drittel der Wohnnutzfläche frei finanziert werden. "Das heißt, dass künftig auf jeder zusätzlichen Fläche, die dem Wohnen gewidmet wird, zu zwei Dritteln leistbarer Wohnraum geschaffen werden muss", erklärte der grüne Planungssprecher Christoph Chorherr am Montag. Geregelt wird das über die neue Widmungskategorie "Geförderter Wohnbau". Neues Detail: Die Zwei-Drittel-Regelung wird nun bei jeglicher Neuwidmung ab einer Wohnnutzfläche von 5000 Quadratmetern schlagend. "Also grob gesagt überall dort, wo in etwa 50 Wohnungen oder mehr ermöglicht werden", so Chorherr.


Auch Hochhäuser betroffen
Das umfasst auch sogenannte Aufzonungen - also wenn bestehende Gebäude aufgestockt oder mit einem Zubau versehen werden. Auch Hochhäuser sind von dieser Vorgabe betroffen. Leistbarer Wohnraum bedeutet in diesem Fall eine Netto-Miete von fünf Euro pro Quadratmeter. Die oberirdischen Grundstückskosten werden mit 188 Euro pro Quadratmeter limitiert. Ausnahmen gibt es im Übrigen, wenn es etwa um gewünschte städtebauliche Projekte geht, die in der entsprechenden Qualität nur schwer zu finanzieren wären. Diese müssen aber von der Stadtentwicklungskommission abgenickt werden.




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-11-05 16:58:06
Letzte Änderung am 2018-11-06 07:27:34


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